Adobe könnte sich mit einer Klage gegen Apple wehren
Adobe wehrt sich wahrscheinlich mit einer Klage gegen den Ausschluss von Flash von Apples iPad. Das berichtet das Magazin IT World(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Eine Klage werde vorbereitet und in den kommenden Wochen eingereicht, so der Bericht.
Apples iPad spielt wie auch das iPhone keine Flash-Inhalte ab. Zu ressourcenhungrig sei das Format, hatte Apple erklärt. Bei der Präsentation des iPad hielt Konzernchef Steve Jobs eine angezeigte Website in die Kamera, bei der das Icon zu sehen war, das auf das fehlende Flash-Plugin hinweist. Den Ausschlag für den Plan Adobes, Apple zu verklagen, hätten aber Apples neue Nutzungsbedingungen für das iPhone SDK gegeben. Diese schreiben Entwicklern vor, welche Programmiersprachen sie zur Erstellung von iPhone-Applikationen nutzen dürfen. Die Verwendung von Techniken wie Adobes Flash-Compiler, der aus Flash iPhone-Applikationen erzeugt, verbietet Apple. Der Cross-Compiler in Flash Professional CS5 sei damit nicht benutzbar, zählt IT World auf.
Mit den deutlichen Worten "Go screw yourself Apple" hatte Adobe Platform Evangelist Lee Brimelow(öffnet im neuen Fenster) dies in seinem privaten Flash Blog kommentiert. "Adobe möchte klarstellen, dass die Stellungnahmen nicht die offiziellen Ansichten der Firma sind, sondern ausschließlich meine eigenen", fügte Brimelow später hinzu. Wenn sich das Verhältnis von Apple und Adobe nicht in den nächsten Wochen stark ändere, sei eine Klage sicher, so der Bericht.
Derweil geben sich die Entwickler von Phonegap und Titanium zuversichtlich, dass ihre Entwicklerlösungen auch den neuen Lizenzbedingungen von Apples iPhone SDK entsprechen.
- Anzeige Hier geht es zum iPhone 17 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.