Abo
  • Services:

ExoPC: Kanadisches Tablet ähnelt dem WePad (Update)

Tabletcomputer mit Atom-CPU und eigener Oberfläche

Zu seinem seit Monaten angekündigten Tablet "ExoPC" hat der gleichnamige kanadische Hersteller nun konkrete technische Daten genannt. Diese Angaben ähneln stark denen des WePad, mit einem wesentlichen Unterschied: Statt Linux soll auf dem ExoPC Windows 7 laufen, allerdings mit einer speziellen Oberfläche.

Artikel veröffentlicht am ,
ExoPC: Kanadisches Tablet ähnelt dem WePad (Update)

Der ExoPC ist keine Neuvorstellung im Sog des iPads, vielmehr arbeitet das Unternehmen schon länger an dem Gerät. Bisher waren ein 8,9-Zoll-Display und ein Atom N270 vorgesehen, nun ist das Tablet aufgerüstet worden: Es soll mit einem 11,6-Zoll-Bildschirm und dem aktuellen Atom N450 versehen werden, der jedoch kaum schneller ist als frühere Atom-CPUs. Dies geht aus einer Vergleichsliste von ExoPC hervor, in der das eigene Gerät dem iPad und dem HP Slate gegenübergestellt wird.

  • Das ExoPC Slate
  • ExoPC Slate
Das ExoPC Slate
Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

Die Daten des ExoPC sind, auch was die Abmessungen betrifft, fast identisch mit denen des WePad. Einziger wesentlicher Unterschied: Der ExoPC soll 850 Gramm schwer sein und eine Akkulaufzeit von 5 Stunden erreichen, das WePad bei 800 Gramm immerhin 6 Stunden. Die sonst deckungsgleichen Angaben deuten darauf hin, dass beide Geräte auf einem asiatischen OEM-Design basieren. Den Namen dieses Herstellers nennen aber weder ExoPC noch Neofonie. Das deutsche Unternehmen beharrt darauf, dass das WePad in Deutschland entwickelt worden sei. Gefertigt wird das WePad aber in Asien, wie Neofonie gegenüber Golem.de angab.

Der ExoPC, der ursprünglich schon im März 2010 auf den Markt kommen sollte, ist nach jüngsten Angaben auf den Sommer des Jahres verschoben. Gegenüber Engadget sagte das Unternehmen, die Produktion sei von China nach Kanada verlegt worden. Immerhin nennt ExoPC schon konkrete Preise: Mit 32 GByte Speicher soll das Gerät 549 Euro kosten, in den USA sind 599 Dollar geplant.

Einen wichtigen Unterschied gibt es zwischen den beiden Geräten: Der ExoPC läuft unter Windows 7 Home Premium, das um eine eigene Benutzeroberfläche namens "ExoPC UI" ergänzt wurde. Davon ist in der Praxis aber bisher ebenso wenig zu sehen wie dem Linux des WePad: Dessen erste Vorführung bestand aus einem Video, das unter Windows 7 auf dem Gerät lief.

Nachtrag vom 14. April 2010, um 21:25 Uhr:

Laut verschiedenen Berichten stammen beide Geräte vom selben chinesischen OEM-Partner. Dabei soll es sich um die Asus-Tochter Pegatron handeln. Damit würden weder bei ExoPC noch beim WePad die Aussagen über Produktion oder Design in Kanada respektive Deutschland stimmen - zumindest nicht in Bezug auf die Hardware. Neofonie will nun auf einem zweiten WePad-Präsentationstermin am 26. April 2010 die Zweifel zerstreuen - dann hoffentlich mit Linux und der eigenen Bedienoberfläche anstatt als Video unter Windows.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Der Kaiser! 04. Aug 2010

Die Realität sind dann so aus: Mit Windows 7 50€ günstiger als mit Linux.

Der Kaiser! 04. Aug 2010

"Dieses Video wurde gelöscht."

Hartwehr 15. Apr 2010

Ja, und Hardware ist bekanntlich alles. (Ironie aus)

A.Bundy 15. Apr 2010

Blubbedi-blubbleda-blubbledumm...

Placebo Domingo 15. Apr 2010

Wenn für dich ein jahrzehntealtes Bedienkonzept mit Tastatur und extra Pointing-Device...


Folgen Sie uns
       


Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt LG nach langer Verzögerung erstmals das transparente und flexible OLED. Auf der Veranstaltung hat LG nur eine Ecke mit einer Maschine dauerhaft gebogen. Gut zu sehen ist, dass die Gegenstände hinter dem Panel gut erkennbar, bei aktivem Display aber kaum sichtbar sind.

Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week) Video aufrufen
Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

    •  /