Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Qi - drahtlose Stromübertragung macht Fortschritte

Erster Teil der Qi-Spezifikation fertiggestellt. Das Wireless Power Consortium hat den ersten Teil seiner Qi genannten Spezifikation zur drahtlosen Stromübertragung fertiggestellt. Der Standard soll das Laden von Akkus mobiler Endgeräte über verschiedene Hersteller hinweg ermöglichen.
/ Jens Ihlenfeld
56 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die formal als "System Description Wireless Power Transfer, Volume 1, Low Power, Part 1: Interface Definition, Version 1.00 Release Candidate 1" bezeichnete Spezifikation wurde an die Mitglieder des Wireless Power Consortium übermittelt. Dazu gehören neben den Gründungsunternehmen Convenientpower, Fulton Innovation, Logitech, National Semiconductor, Philips, Sanyo, Shenzhen Sang Fei Consumer Communications und Texas Instruments mittlerweile auch Nokia, RIM, LG, Samsung, Sony Ericsson und Olympus.

Wireless Power – Demonstration und Interview
Wireless Power – Demonstration und Interview (01:53)

Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf sollen die Mitglieder des Wireless Power Consortium ab sofort mit der Entwicklung Qi-kompatibler Geräte beginnen können. Dieser erste Teil der Qi-Spezifikation beschreibt die Zusammenarbeit von drahtlosen Ladestationen mit entsprechenden Empfängern.

Derweil arbeitet das Konsortium am Teil 2 der Spezifikation, der Leistungsanforderungen regelt, sowie Teil 3, der entsprechende Kompatibilitätstests umfassen soll. Um später Qi-Logo zu erhalten, müssen Anbieter alle drei Teile der Spezifikation erfüllen.

Zwar gibt es schon heute Geräte, die sich drahtlos aufladen lassen, beispielsweise kommt Palms Pre mit der Touchstone genannten Ladestation, doch setzen diese Geräte auf proprietäre Technik. Für jedes Gerät gibt es in der Regel ein eigenes Ladegerät. Qi soll hingegen einen herstellerübergreifenden Standard schaffen, so dass sich mit einer Ladestation die Geräte verschiedener Hersteller drahtlos aufladen lassen.


Relevante Themen