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Browsermark - Benchmark für mobile Webbrowser

Leistungsvergleich für Endkunden und Hersteller. Rightware hat mit dem Browsermark einen Browser -Benchmark für Smartphones, andere mobile Endgeräte sowie Embedded-Systeme gestartet. Gegründet wurde Rightware von Futuremark, die neben 3D- und System-Benchmarks auch den Desktop-Browser-Tester Peacekeeper betreiben.
/ Christian Klaß
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Der Browsermark(öffnet im neuen Fenster) wird in zwei Versionen angeboten. Mit der kostenlosen, unter bit.ly/brmark zu findenden Onlinevariante können auch Endkunden die Browser auf ihren Smartphones, Webtablets oder Spielekonsolen testen. Und gegebenenfalls eine schnellere Alternative installieren.

Die zweite Version ist kostenpflichtig und für den Einsatz bei Herstellern und Netzwerkbetreibern gedacht. Diese sollen damit noch genauer untersuchen können, welcher Browser auf welchem Gerät am sinnvollsten ist – nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch der Stromverbrauch soll dabei berücksichtigt werden.

Getestet werden das Javascript- und HTML-Rendering der Browser. Die Endkundenversion des Browsers spuckt dabei keine Detailwerte aus, sondern nur einen einzelnen Wert. Bei redaktionsinternen Tests ergaben sich dabei exemplarisch folgende Werte: iPhone 3G : 8.387 Punkte, Palm Pre : 13.734 Punkte, iPhone 3GS : 24.609 Punkte, iPad Wi-Fi : 39.056 Punkte.

Tero Sarkkinen, der Chef von Rightware(öffnet im neuen Fenster) und Futuremark(öffnet im neuen Fenster) , will der Industrie mit dem Browsermark dabei helfen, bessere Webbrowser für ihre Geräte zu entwickeln – von denen dann auch wieder die Nutzer profitieren sollen. Die können zudem vergleichen, ob ihr Smartphone schneller ist als das der Freunde.

Hinter Rightware steckt das Mobile- und Embedded-Team von Futuremark. Rightware betreut und entwickelt weiterhin Futuremarks 3DMark Mobile ES 1.1, 3DMark Mobile ES 2.0, SPMark-Versionen für Symbian und Android, Mirada und den Simulationmark.

Das Kernprodukt von Rightware ist allerdings die User-Interface-Entwicklungslösung Kanzi(öffnet im neuen Fenster) – mit ihr sollen sich schnelle grafische Bedienoberflächen für verschiedene Plattformen entwickeln lassen.


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