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Israel verbietet den Import von iPads

Tablet wird von Behörden am Flughafen beschlagnahmt

Israel hat das iPad wegen seiner WLAN-Sendeleistung verboten und beschlagnahmt die Geräte am Flughafen durch den Zoll. Dafür ist das Kommunikationsministerium verantwortlich. Am Ben-Gurion-Flughafen wurden bereits zehn iPads konfisziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Israel verbietet den Import von iPads

Die Regierung Israels verbietet seit dem 13. April 2010 die Einfuhr und den Import von iPads und hat die Sicherheitsbehörden angewiesen, die Tablet-PCs zu beschlagnahmen. Das berichtet die israelische Tageszeitung Haaretz. Das Verbot des neuen Apple-Rechners wurde vom Kommunikationsministerium erlassen, das Moshe Kahlon vom konservativen Likud-Block führt. Auch die Tageszeitung Globes meldet das iPad-Verbot in Israel.

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"Das iPad-Gerät wird derzeit exklusiv in den Vereinigten Staaten verkauft und arbeitet mit einem WLAN-Modem nach amerikanischen Standards", zitiert die Zeitung einen Regierungsvertreter. Die israelischen Bestimmungen im WLAN-Bereich ähnelten denen in Europa und unterschieden sich von denen der USA. Der Einsatz des iPads in Israel sei wegen der Sendeleistung des Geräts deshalb verboten.

Das Ministerium habe von dem israelischen Apple-Händler iDigital alle relevanten Informationen zu dem iPad angefordert.

Ein Israeli, der von einer Reise in die USA zurückkehrte, sagte der zu Haaretz gehörenden Website TheMarker, dass sein iPad von den Zollbehörden beschlagnahmt worden sei. Das Kommunikationsministerium habe eine Anweisung ausgegeben, die Geräte in die USA zurückzusenden. Vom Ministerium habe er die Auskunft erhalten: "Es ist verboten, iPads nach Israel zu bringen; schicken sie es zurück nach Übersee." Das Gerät sei von den Behörden eingelagert worden, und der Besitzer müsse für jeden Tag, den es dort verbleibe, eine Lagergebühr bezahlen.

Der Leiter der Zollabteilung des Flughafens Ben-Gurion-International in Tel Aviv sagte der Zeitung, dass bereits zehn iPads konfisziert worden seien.

Die Zeitung geht nicht darauf ein, ob sich der Konformitätsstreit auch um die Frequenzen dreht, in denen das iPad funken kann. In den USA gibt es für das 5-GHz-Band von 802.11n viel mehr freigegebene Frequenzen als in Israel. Insbesondere sind in den Vereinigten Staaten die Frequenzen von 5.500 bis 5.580 MHz freigegeben, die in Israel nicht zur freien Verwendung zur Verfügung stehen. Die Überschneidung der Frequenzbänder, die in den USA und Israel genutzt werden dürfen, beträgt nur acht Kanäle. Insgesamt stehen in den Vereinigten Staaten 20 5-GHz-Kanäle zur Verfügung, in Israel sind es nur zwölf. Für die Hersteller von WLAN-Geräten ist das in der Regel kein Problem, weil sich die Funkbausteine per Software auf bestimmte Frequenzen einstellen lassen. Wie das beim iPad gelöst ist, ist noch nicht bekannt. [von Achim Sawall und Nico Ernst]



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Tristan23 15. Apr 2010

Nö. Jetzt wo Nvidias Fermi draussen ist (oder auch nicht *g*) gibts nur noch iPad News.

Netspy 14. Apr 2010

Selbst wenn es einen Bug im iPhone OS gibt, dann ist das noch lange kein Grund, so...

Anonymer Nutzer 14. Apr 2010

Stimmt auch wieder. Das Militär hatte ich schon gar nicht mehr auf der Rechnung. Dumm nur...

javos 14. Apr 2010

Wo?

GodsBoss 14. Apr 2010

Die verkaufen das, um sich Chemikalien zu kaufen, mit denen sie dann die...


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