Microsofts Patchday: Elf Updates für 25 Sicherheitslücken
Offenes Sicherheitsloch im Internet Explorer wurde nicht geschlossen
Microsoft hat acht Patches für die Windows-Plattform veröffentlicht, die insgesamt 20 Sicherheitslücken schließen. Außerdem wurden zwei Sicherheitspatches für Office sowie ein Patch für den Exchange-Server veröffentlicht.
Mit einem Patch wird ein Sicherheitsloch im Internet Explorer beseitigt, das seit Anfang März 2010 bekannt ist. Das Sicherheitsleck tritt in Kombination mit VBScript im Internet Explorer und der Windows-Hilfefunktion auf. Für einen Angriff wird eine speziell gestaltete Webseite ins Internet gestellt, die den Nutzer auffordert, mittels der Taste F1 die Windows-Hilfe aufzurufen. Folgt der Nutzer dieser Aufforderung, kann der Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Ein solcher Angriff soll mit dem Update nun nicht mehr möglich sein.
Weiterhin offenes Sicherheitsloch im Internet Explorer
Das offene Sicherheitsloch im Internet Explorer von Anfang Februar 2010 wurde mit dem aktuellen Patchday nicht beseitigt.
Dafür wurde nach langer Wartezeit das Sicherheitsloch im SMB-Protokoll geschlossen, das seit November 2009 bekannt ist. Mit dem Patch für die Windows-Plattform werden vier weitere Sicherheitslecks im SMB-Protokoll beseitigt, von denen drei ebenfalls zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können.
Acht Fehler im Windows-Kernel
Im Windows-Kernel müssen gleich acht Sicherheitslecks mit einem Windows-Patch geschlossen werden. Die Sicherheitslücken können für Denial-of-Service-Angriffe oder zur Ausweitung von Nutzerrechten missbraucht werden. Mit jeweils drei Patches werden außerdem drei Sicherheitslücken im Windows Media Player, den Windows-Media-Diensten und den Abspielcodecs beseitigt.
Ein weiterer Windows-Patch beseitigt zwei Sicherheitslücken, über die sich Programmcode ausführen lässt und daher als gefährlich klassifiziert sind. Auch eine Spoofing-Angriffsmöglichkeit in Windows wird mit einem aktuellen Patch beseitigt.
Zwei Patches für Office
Für Publisher und Visio wurden jeweils zwei Patches veröffentlicht, die insgesamt drei Sicherheitslücken beseitigen, die sich alle zur Ausführung von Code nutzen lassen.
Ein Patch für Exchange und den SMTP-Dienst in Windows korrigiert zwei Sicherheitslücken, die zum Ausspähen von Informationen oder für eine Denial-of-Service-Attacke verwendet werden können.
Ende März 2010 hatte Microsoft einen außerplanmäßigen Patch für den Internet Explorer veröffentlicht und damit insgesamt acht Sicherheitslücken im Browser beseitigt.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







Wäre mir neu dass man immer nur Scheiben mit dem letzten geslipstreamten ServicePack...
Die ehemalige Sicherheitschefin, die zuvor bei MS für den IE unter XP verantwortlich war...