Starcraft: Betrugsskandal um südkoreanische E-Sportler

Manipulierte Turniere und illegal verkaufte Datensammlungen

Es erinnert an bundesdeutsche Betrugsskandale im Fußball - und schlägt wohl ähnlich große Wellen: In Südkoreas Starcraft-E-Sport-Szene gibt es Hinweise auf massiven Betrug und auf Manipulation. Auch Stars stehen unter Verdacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Starcraft: Betrugsskandal um südkoreanische E-Sportler

Was in Deutschland der Fußball, ist in Südkorea das Echtzeitstrategiespiel Starcraft - nämlich Nationalsport. Derzeit erschüttern allerdings Hinweise auf manipulierte Turniere und weitere Betrügereien die E-Sport-Szene. Nach Medienberichten sollen Spieler absichtlich Partien verloren haben, um gemeinsam mit organisierten Banden über Spielewetten Geld zu verdienen. Andere sollen teaminterne Datensammlungen mit Taktiken an die Konkurrenz verkauft haben. Den Berichten zufolge gibt es auch Vorwürfe gegen einige der bekanntesten professionellen Spielestars, darunter den legendären Ma Jae Yoon (Savior).

 
Video: Starcraft Savior vs. PJ (Finale, World Cyber Games 2007)

Zu ersten Betrügereien soll es laut einem englischsprachigen Starcraft-Forum seit 2006 gekommen sein, größere Dimensionen hätten die Unregelmäßigkeiten seit 2008. Angeblich waren zumindest Teile der Vorwürfe bei den Organisatoren der Turniere schon länger bekannt, die aber nichts unternommen haben sollen, bis ab April 2010 ein unbekannter Insider sein Wissen in Spieleforen verbreitet hat. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Starcraft-Entwickler Blizzard in die Vorgänge verwickelt ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Abeer 27. Aug 2010

Ich habe ebenfalls Schach gespielt und habs auf eine ELO von ca 1800+ gebracht. Das ist...

Muhahar 19. Apr 2010

Ganz klarer Fall von "falsch gedacht". Um das aber letztlich abschließend beurteilen zu...

Muhahar 19. Apr 2010

Was _du_ für Sport hältst und was nicht hängt wohl in erster Linie von _deiner_...

feierabend 15. Apr 2010

Was willst du dann für Beweise, wenn dir Wikipediaartikel und Aussagen anderer Menschen...

MSKORP 15. Apr 2010

Auf 3min.de gibts ne serie über e-sports in Deutschland: Bubble Universe 2 Zeigt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /