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Starcraft: Betrugsskandal um südkoreanische E-Sportler

Manipulierte Turniere und illegal verkaufte Datensammlungen. Es erinnert an bundesdeutsche Betrugsskandale im Fußball – und schlägt wohl ähnlich große Wellen: In Südkoreas Starcraft-E-Sport-Szene gibt es Hinweise auf massiven Betrug und auf Manipulation. Auch Stars stehen unter Verdacht.
/ Peter Steinlechner
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Was in Deutschland der Fußball, ist in Südkorea das Echtzeitstrategiespiel Starcraft – nämlich Nationalsport. Derzeit erschüttern allerdings Hinweise auf manipulierte Turniere und weitere Betrügereien die E-Sport-Szene. Nach Medienberichten sollen Spieler absichtlich Partien verloren haben, um gemeinsam mit organisierten Banden über Spielewetten Geld zu verdienen. Andere sollen teaminterne Datensammlungen mit Taktiken an die Konkurrenz verkauft haben. Den Berichten zufolge gibt es auch Vorwürfe gegen einige der bekanntesten professionellen Spielestars, darunter den legendären Ma Jae Yoon (Savior).

 
Video: Starcraft Savior vs. PJ (Finale, World Cyber Games 2007)

Zu ersten Betrügereien soll es laut einem englischsprachigen Starcraft-Forum(öffnet im neuen Fenster) seit 2006 gekommen sein, größere Dimensionen hätten die Unregelmäßigkeiten seit 2008. Angeblich waren zumindest Teile der Vorwürfe bei den Organisatoren der Turniere schon länger bekannt, die aber nichts unternommen haben sollen, bis ab April 2010 ein unbekannter Insider sein Wissen in Spieleforen verbreitet hat. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Starcraft-Entwickler Blizzard in die Vorgänge verwickelt ist.


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