• IT-Karriere:
  • Services:

US-Geheimdienst NSA: Tool spürt USB-Speichersticks auf

Software greift auf Windows Registry zu

Wer in US-Regierungsstellen einen USB-Speicherstick einsetzt, gerät ins Fadenkreuz des Geheimdienstes NSA. In einem Haushaltsplan der NSA taucht das Tool USBDetect 3.0 auf. Der Heimatschutz setzt es schon seit Jahren an Flughäfen ein.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Geheimdienst NSA: Tool spürt USB-Speichersticks auf

Der US-Geheimdienst NSA hat ein Tool entwickelt, das USB-Speichersticks im Netzwerk aufspürt und an den Administrator meldet. Das USBDetect 3.0 Computer Network Defense Tool taucht im öffentlichen Teil des Haushaltsplans der NSA für das Geschäftsjahr 2011 auf. Das Werkzeug biete "Netzwerkadministratoren und IT-Sicherheitsverantwortlichen die automatisierte Fähigkeit, den Einsatz von USB-Speichergeräten in ihren Netzwerken zu erkennen. Dieses Werkzeug schließt potenzielle Sicherheitslücken", heißt es dort. USBDetect ist seit zwei Jahren bei US-Regierungsbehörden im Einsatz.

Stellenmarkt
  1. A-Z Gartenhaus GmbH, Hamburg
  2. Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf bei Stuttgart

Das US-Heimatschutzministerium setzt die Software offenbar bereits seit 2008 auf Flughäfen ein, wie aus einem Bericht der Behörde hervorgeht. "USBDetect ist ein Softwaretool, das von der National Security Agency entwickelt wurde", heißt es dort. Das Werkzeug hole sich Informationen aus der Windows Registry und erstelle Berichte über den Einsatz von portablen Musik- und Videoplayern, externen Festplatten und USB-Massenspeichern an USB-Ports.

Die NSA wird nach den Angaben im Haushaltsplan im Finanzjahr 2011 einen Betrag von 902 Millionen US-Dollar für Informationssicherheit ausgeben. 18,6 Millionen US-Dollar plant die NSA für die Ausbildung von Cyber Warriors ein, also für Expertenpersonal für die IT-Kriegsführung. Diese sollen offenbar auch selbst als Angreifer auftreten. Die Tätigkeit erfordere eine hohe Sicherheit im "pro-aktiven Handeln" und als Reaktion auf Bedrohungen, um die zugewiesenen Aufgaben operativ zu gewährleisten, heißt es weiter von der NSA.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 3,95€
  3. 20,49€
  4. 16,49€

RS 15. Apr 2010

Sensible Informationen gehören nicht auf USB Sticks durch die Gegend getragen. Diese...

lineak 15. Apr 2010

Der war gut =)

werauchimmer 15. Apr 2010

Das ging vielleicht vor zehn Jahren, aber heutzutage kannst du das vergessen.

RS 15. Apr 2010

https://forum.golem.de/kommentare/politik-recht/us-geheimdienst-nsa-tool-spuert-usb...

Roflkopter 14. Apr 2010

1) Danke für die Bestätigung von 444. 2) Dann guckst du halt in /proc/scsi oder /sys...


Folgen Sie uns
       


IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Stellenanzeige: Golem.de sucht CvD (m/w/d)
Stellenanzeige
Golem.de sucht CvD (m/w/d)

Du bist News-Junkie, Techie, Organisationstalent und brennst für den Onlinejournalismus? Dann unterstütze die Redaktion von Golem.de als CvD.

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Shifoo Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


      •  /