Apple kündigt Macbook Pro mit Core i5 und i7 an (Update)

Wie gehabt bietet Apple auch seine neuen Macbook-Pro-Modelle mit 13, 15 und 17 Zoll großem Display an. Bei den 15- und 17-Zoll-Modellen kommen Intels aktuelle Notebookprozessoren der Serien Core i5 und Core i7 mit zwei CPU-Kernen zum Einsatz. Die Chips unterstützten Intels Turbo-Boost , mit dem die Prozessoren einzelne Kerne übertakten können.




Als Grafikchip verbaut Apple neben Intels integriertem HD-Grafikchip Nvidias Geforce GT 330M. Zwischen beiden kann im laufenden Betrieb umgeschaltet werden. Der Chipsatz kommt demnach von Intel, konkrete Angaben dazu macht Apple aber nicht. Zuletzt hatte Apple Chipsätze von Nvidia verbaut, das aber aufgrund eines Streits mit Intel keine Chipsätze für die Intels Core i5- und i7-CPUs anbietet.
Zum Anschluss externer Displays bringen die Geräte einen Mini-Displayport-Ausgang mit, an den optional erhältliche Adapter für VGA, DVI und HDMI angeschlossen werden können. WLAN wird nach 802.11a/b/g/n unterstützt, Bluetooth in der Version 2.1+EDR. Zudem gibt es einen Gigabit-Ethernet-Anschluss, eine integrierte iSight-Kamera, zwei USB-2.0-Anschlüsse, einen Firewire-800-Port sowie einen SD-Kartensteckplatz. Auch analoge und digitale Audioein- und -ausgänge sind integriert. Die Bedienung erfolgt über Apples Multi-Touch-Trackpad aus Glas und eine beleuchtete Tastatur.
Macbook Pro mit 15 Zoll
Das Macbook Pro mit 15 Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln beziehungsweise optional 1.680 x 1.050 Pixel, arbeitet mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung und verfügt über 4 GByte DDR3-Speicher mit 1.066 MHz, der auf 8 GByte erweiterbar ist. Zudem ist ein 8x Superdrive integriert.
Angeboten wird das 2,54 kg schwere Macbook Pro 15-Zoll in drei Varianten: Die kleinste nutzt Intels Core i5-520M mit 2,4 bis 2,93 GHz und 3 MByte L3-Cache, verfügt über eine 320 GByte große Festplatte und kostet 1.749 Euro. Das mittlere Modell für 1.949 Euro arbeitet mit dem Core i5-540M bei 2,53 bis 3,06 GHz und verfügt über eine 500 GByte große Festplatte. Das größte der drei 15-Zoll-Modelle ist mit dem Core i7-620M versehen, der mit 2,66 bis 3,33 GHz und 4 MByte L3-Cache Intels schnellster mobiler Dual-Core ist. Dieser Macbook Pro verfügt über 512 MByte statt 256 MByte Videospeicher und kostet 2.149 Euro.
17-Zoll-Version mit Core i5 und i7
Das 2,99 kg wiegende 17-Zoll-Modell stattet Apple mit einem Core i5-540M aus, er verfügt über 3 MByte L3-Cache und taktet mit 2,53 bis 3,06 GHz. Optional kann auch ein Core i7-620M mit 2,66 bis 3,33 GHz und 4 MByte L3-Cahe verbaut werden. Zudem stecken 4 GByte DDR3-Speicher und eine 500 GByte große Festplatte im Rechner, der 2.249 Euro kosten soll. Das Display erreicht eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, der Videospeicher liegt hier ebenfalls bei 512 MByte.
Optional bietet Apple die Macbook Pros auch mit einer SSD an, wobei zwischen Kapazitäten zwischen 128, 256 und 512 GByte gewählt werden kann.




Die 15- und 17-Zoll-Geräte sollen mit einer Ladung des Lithium-Polymer-Akkus mit 77,5 Wh zwischen 8 und 9 Stunden durchhalten.
Macbook Pro 13 Zoll mit 10 Stunden Akkulaufzeit
Bei den 13-Zoll-Modellen setzt Apple weiterhin auf Intels Core 2 Duo mit 3 MByte L2-Cache mit 2,4 (Modell P8600) beziehungsweise 2,66 GHz (P8800) sowie 4 GByte Arbeitsspeicher. Als Grafikchip kommt Nvidias Geforce 320M zum Einsatz, die Auflösung des Displays liegt bei 1.280 x 800 Pixeln. Die Akkulaufzeit des 2,04 kg wiegenden Notebooks gibt Apple mit 10 Stunden an, wobei ein Lithium-Polymer-Akku mit 63,5 WHr zum Einsatz kommt.
Angeboten wird es in zwei Varianten: mit 2,4 GHz und 250-GByte-Festplatte für 1.149 Euro sowie in einer Variante mit 2,66 GHz und 320 GByte großer Festplatte für 1.449 Euro.
Der Akku ist bei allen Modellen nicht austauschbar und soll 1.000 Ladezyklen verkraften. Verbrauchte Akkus wechselt Apple zu einem Preis von 139 Euro bei den 13- und 15-Zoll-Modellen beziehungsweise für 179 Euro beim 17-Zoll-Modell.
Nachtrag vom 13. April 2010, 17:30 Uhr:
Im Gespräch mit Golem.de hat Apple noch Details zu den neuen Modellen verraten. Unter Windows wird das 15- und 17-Zoll-Modell nur mit dem diskreten Grafikchip laufen. Unter Mac OS X soll die Umschaltung automatisch laufen, ohne dass der Anwender es bemerkt. Wer will, kann die Automatik in den Systemeinstellungen abschalten. Außerdem bieten die Glas-Trackpads der neuen Modelle nun Scrollen mit Schwung an, wie es Anwender der Magic Mouse kennen. Ob diese Funktion auch für die alten Macbook-Pro-Modelle mit Glas-Trackpad verfügbar sein wird, konnte Apple nicht sagen.



