Microsoft-Deutschland-Chef wird Windows-Phones-Boss in USA

"Der Mobilfunkmarkt ist für Microsoft essenziell"

Microsoft Deutschland hat das Geheimnis um Achim Berg gelüftet. Der bisherige Landeschef rückt als Marketingleiter für Windows Phones in die Führungsriege der Konzernzentrale in Redmond auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Berg beim Microsoft Tech Ed Europe 2009
Berg beim Microsoft Tech Ed Europe 2009

Achim Berg, bisher Chef bei Microsoft Deutschland, wird künftig in der Konzernzentrale in Redmond das Marketing für Windows Phones verantworten. Das gab das Unternehmen bekannt. Bergs Weggang aus Deutschland war bereits in der vergangenen Woche angekündigt worden. Sein Nachfolger wird Ralph Haupter, der derzeit noch Chief Operating Officer ist.

Damit rückt Berg in die Führungsriege des US-Softwarekonzerns auf. Die neue Stelle, die extra für ihn geschaffen wurde, trägt den etwas sperrigen Jobtitel "Corporate Vice President Mobile Communications Business und Marketing".

Berg sagte: "Der Mobilfunkmarkt ist für Microsoft essenziell. Schon heute werden weltweit mehr Smartphones als PCs abgesetzt. Der mobile Internetzugang wird zum Standard und umso wichtiger wird die einfache Vernetzung mit anderen Endgeräten."

Berg berichtet künftig an Andy Lees, Senior Vice President Mobile Communications bei Microsoft. Diese lobte die Vertriebs- und Marketingerfahrungen, die Berg aus seiner Zeit bei der Deutschen Telekom, Fujitsu-Siemens und Dell mitbringt. Berg werde dazu beitragen, das Handygeschäft sowie die Mobile-Communications-Business-Sparte auf Erfolgskurs zu bringen, sagte Lees. Er soll damit mit dem "Start des Windows Phone 7 beginnen".

Microsoft hat gestern zwei eigene Windows-Smartphones vorgestellt, die sich an Menschen richten, die intensiv soziale Netzwerke nutzen. Nachdem Microsoft mit Windows Mobile 6.5 einen missglückten Neuanfang hingelegt hatte, soll es mit Windows Phone 7 besser laufen. Die in die Jahre gekommene Bedienung von Windows Mobile hat Microsoft hinter sich gelassen und setzt auf ein neues Bedienkonzept.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Massenverkäufe
Teslas sind nicht mehr Hertz' Sache

Der Autovermieter Hertz trennt sich von Teilen seiner Tesla-Flotte und anderen Elektroautos und setzt stattdessen auf Verbrennerfahrzeuge.

Massenverkäufe: Teslas sind nicht mehr Hertz' Sache
Artikel
  1. Greenlyte Carbon Technologies: CO2-Fänger gegen den Klimawandel
    Greenlyte Carbon Technologies
    CO2-Fänger gegen den Klimawandel

    Ein Start-up aus Essen kann etwa 100 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern. Zukünftige Anlagen sollen noch mehr schaffen. Dabei ist die Technik umstritten und derzeit (noch) teuer.

  2. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

  3. LGPL: Unity schmeißt VLC-Integration raus
    LGPL
    Unity schmeißt VLC-Integration raus

    Seit einem Jahrzehnt sieht die VLC-Community immer wieder Probleme mit Appstores. Nun wirft das VLC-Team den Unity-Entwicklern eine "Doppelmoral" vor.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /