Facebook legt in Suchrangliste zu
Das US-Marktforschungsunternehmen Comscore(öffnet im neuen Fenster) hat seine monatliche Rangliste der Suchmaschinen für März 2010 veröffentlicht. Größter Gewinner der erweiterten Rangliste ist Facebook. Das soziale Netzwerk verzeichnete gegenüber dem Vormonat einen Zuwachs um knapp die Hälfte (48 Prozent). In der erweiterten Rangliste sind nicht nur Suchmaschinen, sondern auch andere wichtige Websites mit Suchfunktionen gelistet, darunter neben Facebook auch Angebote wie Amazon, eBay oder Craigslist.
Verdreifachung gegenüber Vorjahr
Im Februar waren bei Facebook 436 Millionen Suchanfragen gestellt worden. Im März waren es 647 Millionen. Noch deutlicher fällt der Vergleich zum Vorjahr aus: Im Februar 2009 wurde bei Facebook 206 Millionen Mal gesucht, im Monat darauf 246 Millionen Mal.
An der Spitze hingegen tut sich wenig: Wenig überraschend verteidigt Google seine marktbeherrschende Stellung – in der erweiterten ebenso wie in der engeren Auswahl. Letztere listet nur die fünf größten Anbieter auf dem Suchmarkt: Google, Yahoo, Microsoft, Ask und AOL.
Eine Milliarde mehr Suchanfragen
Davon gab es im März 2010 15,4 Milliarden, genau eine Milliarde mehr als im Februar. Googles Anteil liegt hier bei 65,1 Prozent, knapp ein halbes Prozent unter dem Wert von Februar (65,5 Prozent). Zweiter ist Yahoo mit 16,9 Prozent (Vormonat: 16,8 Prozent). Microsoft belegt zwar immer noch Platz 3 in der Rangliste, konnte den Anteil aber gegenüber dem Vorjahr von 8,3 auf 11,7 Prozent verbessern – der Start der Suchmaschine Bing im Sommer vergangenen Jahres hat sich für Microsoft offensichtlich gelohnt. Google konnte sich gegenüber März 2009 um gut 2 Prozent verbessern (63,7 Prozent), während Yahoo fast 4 Prozent verloren hat (März 2009: 20,5 Prozent).
Comscore erhebt monatlich die Rangliste der Suchmaschinen. Betrachtet wird allerdings ausschließlich das Suchverhalten von US-Bürgern.
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