Erstklassige Grafik und Zwischensequenzen

Ein paar weitere Änderungen liegen im Detail: Fisher ist deutlich brutaler - nicht nur im Umgang mit Schusswaffen, sondern vor allem auch im Nahkampf. Hinzu kommt, dass er wenig zimperlich reagiert, wenn er Informationen aus seinen Gegnern herauspressen will - da hagelt es Faustschläge, selbst wenn sein Gegenüber weiblich ist. Der erhöhte Actionanteil sorgt dafür, dass der Schwierigkeitsgrad etwas gemäßigter ausfällt. Auf dem mittleren der drei verfügbaren Stufen agieren die Gegner zwar äußerst clever, trotzdem muss der erste Treffer nicht gleich den Tod für Fischer bedeuten. Gerade Einsteiger werden hier nicht so schnell frustriert aufgeben wie in früheren Splinter-Cell-Spielen; Schleichexperten könnten allerdings enttäuscht sein von der besseren Zugänglichkeit.

  • Sam Fisher nimmt diesmal alles persönlich.
  • Dieser Kellner tischt Sam sein neues Abenteuer auf.
  • In Conviction ist der Spieler in abwechslungsreichen Umgebungen unterwegs.
  • Auch die Kamera samt Abhörgerät kommt in Splinter Cell Conviction zum Einsatz.
  • Per Zielfernrohr nimmt Sam Gegner aufs Korn.
  • Fisher war auch im Irak - eine der vielen Rückblenden im Spiel.
  • Er hätte so gerne Urlaub gemacht ...
  • In Rückblenden ist Sam als fürsorglicher Vater zu sehen.
  • Splinter Cell Conviction
  • Splinter Cell Conviction
  • An Waffenkisten kann der Spieler sein Equipment aufrüsten.
  • Der weiß umrahmte Sam (links) zeigt die letzte den Gegnern bekannte Position von Fisher an.
  • Spielziele und sogar Videos werden in die Spielwelt projiziert.
  • Splinter Cell Conviction
Fisher war auch im Irak - eine der vielen Rückblenden im Spiel.
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Durchweg gelungen ist die Präsentation. Es gibt hervorragende Zwischensequenzen mit rasanten Kamerafahrten, detailreiche Schauplätze, fließende Übergange von Schwarz-Weiß zu Farbe - je nachdem, ob Fisher gerade versteckt ist oder nicht - und ein hervorragendes Physikmodell. Ein paar moderne Designideen wissen ebenfalls zu gefallen - etwa Spielziele oder Traumsequenzen, die auf Häuserwände im Spielhintergrund projiziert werden. Gut gelöst ist auch, dass das Spiel im Hintergrund nachlädt, was das Tempo konstant hoch hält. Wirkliche Ladepausen gibt es erst, wenn Fisher stirbt und der letzte der (zahlreichen und fair verteilten) Speicherpunkte wieder hergestellt wird.

Neben der Kampagne bietet Splinter Cell Conviction noch zusätzliche Optionen, etwa eine eigene Koopkampagne und zusätzliche Herausforderungen. Splinter Cell Conviction ist zunächst nur für die Xbox 360 verfügbar und kostet rund 60 Euro. Die PC-Version folgt am 29. April 2010, eine Fassung für Playstation 3 soll nicht erscheinen. Das Spiel hat von der USK eine Freigabe erst ab 18 Jahren erhalten.

Fazit

Neustart geglückt: Ubisoft Montreal hat viel riskiert, mit den zahlreichen Veränderungen der Splinter-Cell-Reihe aber die dringend benötigte Frischzellenkur verpasst. Schleichen ist nicht mehr primäres Spielziel, sondern nur noch ein sehr wichtiges Hilfsmittel, um die Gegner auszuschalten. Das Tempo ist hoch, die Handlung spannend, die Abwechslung so groß wie nie und die Bedienung nahezu perfekt. Fisher tritt im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Schatten heraus, in dem er sich die letzten Jahre verkrochen hatte.

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 Heiße Schießereien und heimliches Schleichen
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xianwen 27. Aug 2010

Dem muss ich mich leider anschließen.

1312 03. Jun 2010

Im den vorrangegangenen Splinter Cell Teilen wurde es in der deutschen Version auch...

fred0815 12. Mai 2010

Jetzt sind wieder die bösen Raubkopierer schuld. Die Spieleentwickler schneiden sich doch...

fred0815 12. Mai 2010

Ich habe auch eine x1950 und 2x2.6 GHz CPU und es ruckt heftig. Die Auflösung hat mir das...

fred0815 12. Mai 2010

Selbst auf "realistisch" rennt man in 4-6 Std. durch. Enttäuschend wenn ich an den ersten...



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