Abo
  • Services:

Halbzeit auf dem Weg zur Wasserstoffproduktion

Die Pigmente seien wie Antennen, die das Licht fingen, erklärt Belcher. Sie leiten die Energie durch das Virus wie durch einen Draht. Die Kombination der Viren und der Porphyrine ergebe eine sehr gute Energiebilanz. "Wir setzen Komponenten ein, die auch andere vor uns schon genutzt haben, aber wir setzen auf die Biologie, die sie für uns organisiert und erlangen so eine höhere Effizienz", sagt Belcher.

Halbzeit

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. MT AG, Frankfurt am Main

Allerdings, so schränken die Wissenschaftler ein, können sie erst die Hälfte der Reaktion durchführen - nämlich den Sauerstoff aus dem Wasser spalten. Die Wasserstoffatome werden dabei jedoch in Protonen und Elektronen aufgespalten. Die Wissenschaftler entwickeln jetzt nach einem vergleichbaren biologischen System für die zweite Halbreaktion, die Wasserstoffgewinnung. Außerdem suchen sie nach einem Ersatz für das Iridium als Katalysator, da dieses Material recht teuer ist. Belcher glaubt, dass sie in etwa zwei Jahren mit einem Prototypen aufwarten können, der stabil Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt.

Wasserstoff gilt als vielversprechender chemischer Energiespeicher für Solarstrom. Der Wasserstoff kann als Treibstoff in Brennstoffzellen etwa in Autos eingesetzt werden. Eine günstige Technik, um Wasser aufzuspalten, gilt als Schlüssel für den Durchbruch von Brennstoffzellen. Meist wird das per Elektrolyse durchgeführt - auch daran arbeiten Wissenschaftler intensiv. Belchers Entwicklung hingegen umgeht den Zwischenschritt, indem das Wasser direkt durch das Sonnenlicht aufgespaltet wird.

Virenakku

Das M13-Virus eignet sich offensichtlich gut für verschiedene biotechnische Anwendungen: 2008 hat es Belcher als Anode für einen Nanoakku eingesetzt. Dazu haben die Forscher das Virus genetisch so verändert, dass dessen Proteinhülle Kobaltoxid-Moleküle anzieht. Dadurch entsteht ein Nanodraht, der die Anode des Akkus bildet.

 Viren helfen, Wasser zu spalten
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

blork_kanns 27. Apr 2010

Was ham die Dir denn getan ? Voll uncool :-p geh Biologie studieren, um tragkräftige...

DNA_RNA 13. Apr 2010

Das Problem fängt aber da an, wo sich die Viren unkontrolliert vermehren, wie willst die...

nnx 13. Apr 2010

Du erwartest jetzt nicht ernsthaft dass ich mir meine meinung durch fakten verderben lasse?

DLeBuntu 13. Apr 2010

angekommen :) da der mensch aus 75% wasser besteht, wird die arme bestimmt gerade...

Tantalus 13. Apr 2010

Bei manchen Postern hier im Forum neige ich zu der Vermutung, dass bereits...


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Logitechs MX Vertical im Test: So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein
Logitechs MX Vertical im Test
So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein

Logitech hat mit der MX Vertical erstmals eine vertikale Maus im Sortiment. Damit werden Nutzer angesprochen, die gesundheitliche Probleme bei der Mausnutzung haben - Schmerzen sollen verringert werden. Das Logitech-Modell muss sich an der deutlich günstigeren Alternative von Anker messen lassen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Logitech MX Vertical Ergonomisch geformte Maus soll Handgelenke schonen
  2. Razer Mamba Elite Razer legt seine Mamba erneut mit mehr RGB auf
  3. Logitech G305 Günstige Wireless-Maus mit langer Laufzeit für Gamer

    •  /