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Adobe ist sauer auf Apple

Ein Schlag ins Gesicht für Entwickler. Apples neue Lizenzbedingungen für iPhone-Entwickler stoßen Adobe sauer auf. Während Adobes Technikchef Kevin Lynch das Problem herunterspielt, findet Adobes Platform-Evangelist Lee Brimelow deutliche Worte.
/ Jens Ihlenfeld
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Lynch geht in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) zur bevorstehenden Vorstellung von Adobes CS5 kurz auf Apples neue Nutzungsbedingungen für das iPhone SDK ein. Diese schreiben Entwicklern vor, welche Programmiersprachen sie zur Erstellung von iPhone-Applikationen nutzen dürfen. Die Verwendung von Techniken wie Adobes Flash-Compiler, der aus Flash iPhone-Applikationen erzeugt, verbietet Apple.

Lynch weist darauf hin, dass Apples neue Lizenzbedingungen auch andere Unternehmen treffen, verbieten sie doch auch Werkzeuge wie Titanium und Unity3D. An den Funktionen von CS5 will Adobe indes nichts ändern. Der Verkaufsstart ist für den kommenden Montag geplant.

Darin enthalten ist die Möglichkeit, mit Flash Applikationen für Apples iPhone zu erzeugen. Doch das sei nur eine Funktion unter vielen, so Lynch. Künftig werde es zahlreiche Geräte von anderen Herstellern geben, die Adobe unterstützen werden, spielt er die Problematik herunter.

Deutlicher wird Adobes Platform-Evangelist Lee Brimelow in seinem privaten Blog(öffnet im neuen Fenster). Er nennt Apples neue Lizenzbedingungen einen Schlag ins Gesicht für Entwickler und findet für Apple noch kräftigere Worte. Forderungen, Adobes Produkte nicht mehr für Mac OS X anzubieten, werde Adobe aber nicht folgen, so Brimelow. Man werde die eigenen treuen Kunden nicht im Stich lassen.


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