Sunspider 0.9.1 - neue Version des Javascript-Benchmarks

Weniger Pausen sollen schnellen Javascript-Engines entgegenkommen

Das Webkit-Team hat seinen Javascript-Benchmark erstmals überarbeitet und stellt ihn in der Version 0.9.1 bereit. Die neue Version soll akkuratere Ergebnisse liefern und vor allem schneller durchlaufen.

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Der Javascript-Benchmark Sunspider wurde vor rund zwei Jahren veröffentlicht. Ursprünglich war entwickelt worden, um die Verbesserungen der Javascript-Engine von Webkit daran zu messen. Doch der Benchmark wird mittlerweile von vielen Browserherstellern zum Vergleich unterschiedlicher Browser verwendet.

Mit der Version 0.9.1 nimmt das Webkit-Team erstmals Änderungen an dem Benchmark vor. Unter anderem wurde ein Problem mit Stromsparmechanismen moderner Computer beseitigt, das vor allem bei schnellen Javascript-Engines auftritt: Sunspider 0.9 legt nach jedem Test eine Pause von einer halben Sekunde ein, damit sich ein Browser nach einem Test "wieder beruhigen kann". Doch das führt bei schnellen Javascript-Engines auf moderner Hardware zu Problemen, denn diese Zeit reicht, damit die Stromsparmechanismen aktueller Prozessoren greifen und die Taktfrequenz reduziert wird. Je schneller eine Engine, desto stärker wirken sich diese Mechanismen aus, so dass Sunspider 0.9.1 auf diese Pausen verzichtet.

Da viele Pausen wegfallen, läuft Sunspider nun deutlich schneller durch.

Darüber hinaus haben die Webkit-Entwickler Probleme mit Testinhalten beseitigt, was vor allem dem Internet Explorer und Firefox zu akkurateren Ergebnissen verhelfen soll. Damit einhergehend werden die Testinhalte nun mit Versionen versehen, so dass die aktuellen Testinhalte auch in Sunspider 0.9 genutzt werden können.

Zudem wurde der Code überarbeitet und soll nun durchweg HTML5-konform sein. Bei der Verarbeitung von Daten im JSON-Format verwendet Sunspider nun json2.js oder, wenn verfügbar, die entsprechende Browserfunktion JSON.parse.

Ein Testdurchlauf des neuen Benchmarks brachte keine Überraschungen. Werden die aktuellen stabilen Versionen der verschiedenen Browser betrachtet, liegt Opera 10.51 auf unserem Windows-7-Testsystem mit 275 ms vorne, gefolgt von Chrome 4 mit 343 ms und Safari 4 mit 364 ms. Dahinter kommen Firefox 3.6 mit 750 ms und abgeschlagen der Internet Explorer 8 mit 3.522 ms.

Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei den aktuellen Entwicklerversionen: Hier liegt Chrome 5 mit 258 ms vorn, gefolgt von der Testversion von Opera 10.52 mit 277 ms und dem aktuellen Nightly Build von Webkit mit 314 ms und der Preview des Internet Explorer 9 mit 557 ms. Dahinter kommt der aktuelle Nightly Build von Firefox mit 600 ms.

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