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Webkit2 angekündigt

Apple erweitert Webkit um ein API für mehrere Prozesse. Die einst auf Basis von KHTML entstandene Browser-Engine Webkit erfreut sich vor allem auf mobilen Endgeräten großer Beliebtheit. Nun kündigte das von Apple initiierte Webkit-Projekt mit Webkit2 eine neue Generation der Browser-Engine an.
/ Jens Ihlenfeld
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Apple-Entwickler Anders Carlsson kündigte Webkit2 an, ein neues Webkit-Framework, an dem Apple seit geraumer Zeit arbeitet.

Webkit2 wurde auf ein geteiltes Prozessmodel ausgerichtet. Webinhalte wie Javascript, HTML und Layout laufen dabei in einem getrennten Prozess ab, ähnlich wie es Google mit Chrome vorgemacht hat. Der Unterschied zu Googles Ansatz bestehe vor allem darin, dass Apple das Modell separater Prozesse in das Webkit-Framework integriert hat, so dass es allen Nutzern der Browser-Engine zur Verfügung steht, so Carlsson.

Die Webkit-Entwickler wollen mit Webkit2 ein stabiles, auf C basierendes und nicht blockierendes API schaffen. Dazu stellt Webkit Benachrichtigungs-Callback-Aufrufe wie "didFinishLoadForFrame" zur Verfügung, die die einbettende Software darüber informieren, dass etwas geschehen ist, aber keine Möglichkeit einräumen, etwas daran zu ändern. Zudem gibt es sogenannte Policystyle-Client-Callbacks wie "decidePolicyForNavigationAction", die einbettenden Applikationen erlauben, über eine Aktion zu entscheiden und die Seite über ein Listener-Objekt darüber zu informieren.

Derzeit steht Webkit2 nur für Mac und Windows bereit, den von Apple direkt unterstützten Plattformen. Das Webkit-Team bittet aber ausdrücklich um Patches, die Webkit2 auch auf anderen Plattformen verfügbar machen.

Details zu Webkit2 gibt es unter trac.webkit.org/wiki/WebKit2(öffnet im neuen Fenster).


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