Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Ubuntus erster Patch-Day am 5. Mai 2010

Konzertierte Aktion soll bereitgestellte Patches testen. Am ersten Ubuntu-Patch-Day wollen Ubuntu-Entwickler und Freiwillige mehr als 1.800 angefallene Reparaturen testen und gegebenenfalls in die entsprechende Software einpflegen. Einige Patches liegen bereits seit mehreren Jahren vor.
/ Jörg Thoma
18 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Für den 5. Mai 2010 haben Ubuntu-Entwickler zum ersten Patch-Day(öffnet im neuen Fenster) aufgerufen. Bei der konzertierten Aktion wollen die Entwickler und Freiwillige mehr als 1.800 angefallene Reparaturen prüfen und gegebenenfalls in die jeweilige Software einpflegen. Die mit kritischen Reparaturen aktualisierte Software wollen die Entwickler sofort in den Repositories zur Verfügung stellen.

Nigel Babu(öffnet im neuen Fenster) – Initiator der Aktion – will vor allem die Motivation der Beitragenden wieder erhöhen. Einige der freiwilligen Entwickler sind frustriert, dass ihre Beiträge teilweise monatelang auf der Canonical-Entwicklerplattform Launchpad liegen, ohne dass sich jemand darum kümmert, sie einzupflegen. Außerdem will Canonical weitere Entwickler in die Community einbinden.

In einem Beitrag auf der Ubuntu-Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) zitiert Babu eine Anekdote des Entwicklers Bryce Harrington: Er sei zu seinem Erstaunen auf Launchpad auf ein halbes Dutzend Patches für die Musiksoftware Audacious gestoßen. Er nahm sich vor, die Patches zu betreuen, bis er merkte, dass er vor anderthalb Jahren selbst die Patches veröffentlicht hatte – in der Hoffnung, jemand würde sie einpflegen.

An der Aktion können sich auch Neulinge beteiligen, die Überprüfung der Reparaturen erfolgt nach der Anleitung im Review Guide(öffnet im neuen Fenster). Über den IRC-Kanal #ubuntu-reviewers bei Freenode wird der Patch-Day koordiniert.


Relevante Themen