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Bebo wird verkauft oder geschlossen

Bebo wird verkauft oder geschlossen

AOL fehlt das Geld für einen Turnaround

Zwei Jahre nach der Übernahme für 850 Millionen US-Dollar will sich AOL von dem schrumpfenden sozialen Netzwerk Bebo trennen. Die Firma werde verkauft oder geschlossen, gab das Management bekannt.

AOL will sein erfolgloses soziales Netzwerk Bebo verkaufen oder schließen. Vor gut zwei Jahren, im März 2008, hatte das Internetunternehmen den Kauf von Bebo für 850 Millionen US-Dollar angekündigt. Time-Warner-Chef Jeff Bewkes nannte dies die "riskanteste Übernahme" seines Unternehmens in dem Jahr. Bebo war vor allem in Großbritannien, Irland und Neuseeland erfolgreich.

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"Bebo ist leider ein Geschäftsbereich, der rückläufig ist. Deshalb wären erhebliche Investitionen nötig, um im wettbewerbintensiven Social-Networking-Umfeld mithalten zu können", schrieb Jon Brod, Executive Vice President bei AOL Ventures, in einer Mitteilung an die Beschäftigten. "AOL ist derzeit nicht in der Lage, Bebo weiter zu finanzieren und dabei zu unterstützen, eine Trendwende zu erreichen."

Laut den Reichweitenmessungen von Comscore hatte Bebo im Februar 2010 in den USA 5 Millionen Besucher (Unique Visitors). Facebook zählte zur selben Zeit 111,8 Millionen. Weltweit hatte Facebook im Februar 462 Millionen Besucher. Bebo erzielte 12,8 Millionen, ein Rückgang um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Über das endgültige Schicksal von Bebo werde bis Ende Mai 2010 entschieden, erklärte Bewkes.

Der Medienkonzern Time Warner hatte seine schrumpfende Internetsparte AOL im Dezember 2009 ausgegründet. AOL verkauft derzeit Bereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören. So ging Buy.at für 17,5 Millionen US-Dollar an Digital Window, ein Joint Venture der Axel Springer AG und der Schweizer PubliGroupe. Auch hier machte AOL erhebliche Verluste: 2008 hatte die US-Firma Buy.at für 125 Millionen US-Dollar übernommen.

AOL macht zugleich Fortschritte beim Verkauf des Instant-Messaging-Dienstes ICQ. Zwei russische und ein chinesisches Unternehmen sollen verbindliche Gebote für die Firma abgegeben haben, schrieb die russische Zeitung Wedomosti unter Berufung auf informierte Kreise. AOL zahlte im Juni 1998 400 Millionen US-Dollar an Mirabilis, die Schöpfer von ICQ. Aktuell fordert AOL noch 300 Millionen US-Dollar, die Gebote liegen jedoch weit niedriger.


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DerJoe82 07. Apr 2010

Das Frage ich mich auch. Wir (meine Freunde und Familie) haben gestern alles von ICQ nach...

hisoka 07. Apr 2010

Winamp ist aber eine Ein-Mann-Show(Nach den Aussagen des Community Supports). Gehe davon...

Karl Chen 07. Apr 2010

Ironie vom feinsten. Man sieht schön, daß Geld jedwede Vernunft verschwinden läßt. Als...

ä 07. Apr 2010

.

Anonymer Nutzer 07. Apr 2010

ein Haufen Schulden und arbeitsloser...oh sorry...-suchender Mitarbeiter?



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