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Robo Earth - Mitmachenzyklopädie für Roboter

Europäisches Forschungsprojekt entwickelt Wissensdatenbank für Roboter

Eine Wissensdatenbank für Roboter soll im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes entstehen. Roboter sollen darin Konzepte über Räume und Handlungen abrufen können, um sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden. Und sie können eigene Erkenntnisse hochladen, damit andere Roboter davon lernen.

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Robo Earth - Mitmachenzyklopädie für Roboter

Ob im automatisierten Heim oder im Gesundheitsbereich: Roboter sollen künftig autonom Aufgaben im Haushalt oder in der Pflege erledigen. Sie sollen den Tisch decken und abräumen, Patienten daran erinnern, die Medikamente einzunehmen oder auf Partys Getränke servieren. Die Realität sieht momentan jedoch noch anders aus: Die Aufgaben, die ein Serviceroboter erledigen soll, müssen vorher programmiert werden. Die Abläufe kontrolliert der Roboter zwar selbst und wird so mit der Zeit besser. Wird er jedoch in eine neue Umgebung versetzt, muss er diese erfassen und entscheiden, wie er die Aufgabe dort ausführen kann. Manchmal erfordert eine Umsetzung sogar eine Neuprogrammierung.

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Das wollen Wissenschaftler an sechs europäischen Forschungsinstituten ändern: Sie richten eine Wissensdatenbank für Roboter ein. Robo Earth heißt das auf vier Jahre angelegte Projekt. Ziel ist, eine Art Mitmachenzyklopädie für Roboter aufzubauen. Roboter speichern in der Datenbank, was sie über Aktionen und Umgebungen gelernt haben.

Andere Roboter können dann Informationen abrufen, die in der Datenbank über bestimmte Situationen gespeichert sind, und sie anwenden. Sie können diese Daten, während sie eine Aktion durchführen, bearbeiten und die verbesserte Prozessbeschreibung ihrerseits in die Datenbank einstellen. Die Nutzung der Enzyklopädie soll hardwareunabhängig sein.

Voneinander lernen

"Roboter lernen zukünftig voneinander - das ist ein innovativer Ansatz und man kann weitere große Sprünge im Service-Roboter-Bereich erwarten", erklärt Alois Knoll, Informatiker an der Technischen Universität in München."Unternehmen können das Know-how in Robo Earth nutzen und selbst einspeisen. So profitieren sie von diesen Entwicklungen, da schneller hochwertige Service-Anwendungen entstehen können."

Umgebungen werden als Konzepte in der Datenbank hinterlegt. Im Rahmen des Projekts werden vier der beteiligten Forschungseinrichtungen jeweils ein Krankenhauszimmer einrichten. Das werden zwar unterschiedliche Räume sein, die ein Roboter jedoch an bestimmten Merkmalen erkennen wird, etwa am Krankenbett oder an der Leiste mit den Anschlüssen für die medizinischen Geräte. Dieses Wissen kann er über Robo Earth an andere Roboter weitergeben, damit sie sich in anderen Krankenzimmern zurechtfinden.

Konzepte über Räume und Aktionen

Das Gleiche gilt auch für Handlungen: Die Datenbank wird exemplarische Handlungskonzepte vorhalten, die die Roboter anwenden und modifizieren. Ausgangspunkt ist, eine Wasserflasche zu erkennen, zu nehmen und dem Patienten zu geben.

Robo Earth ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, an dem neben der TU München die Universität Stuttgart, die eidgenössische Technische Hochschule in Zürich, die Universität im spanischen Saragossa und Philips Applied Technologies beteiligt sind. Koordiniert wird das Projekt von der Technischen Universität im niederländischen Eindhoven.



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Alkenix 31. Aug 2010

Also mir hat dieses Gerät nur Angst gemacht. Es ist ja klar, das ein Entwicklerteam das...

pnz 07. Apr 2010

wär schon ne feine sache. siehe www.opencog.org und da es mich gerade schon wieder so...

autor_ 07. Apr 2010

ehrlich, kein Text

mit mach roboter 07. Apr 2010

Gute-Frage ist wohl beliebt und macht sogar Gewinne... . Aber ansonsten wird man ja...

copious 07. Apr 2010

Da müsste man einen Weg finden :) http://www.robotik-fans.de


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