Abo
  • Services:
Anzeige

Geminoid F - die freundlich lächelnde Roboterfrau

Robotisches Porträt einer jungen Frau kann lächeln und nicken

Vor einigen Jahren hat sich der japanische Robotiker Hiroshi Ishiguro als Roboter selbst porträtiert. Sein neuer humanoider Roboter trägt die Gesichtszüge einer jungen Frau und soll unter anderem Patienten durch freundliches Lächeln bei Untersuchungen beruhigen.

Der japanische Robotiker Hiroshi Ishiguro hat einen neuen Roboter nach menschlichem Vorbild konstruiert. Geminoid F heißt der Roboter, der nach dem Vorbild einer jungen Frau modelliert wurde. Hergestellt hat Geminoid F der japanische Roboterhersteller Kokoro.

Anzeige

Geminoid F kann nur sitzen

Geminoid F ist etwa 1,40 m groß und 30 kg schwer. Sie kann ihren Kopf und vor allem ihr Gesicht bewegen. Sie lächelt, nickt, zwinkert mit den Augen oder schaut böse drein. Das Mienenspiel wird von zwölf Aktoren erzeugt, die über Servoventile und einen kleinen Kompressor gesteuert werden. Allerdings kann die Roboterdame nur ihre Gesichtsausdrücke ändern. Gehen kann sie nicht.

Wie der Vorgänger Geminoid HI-1, den Ishiguro im Jahr 2006 nach seinem eigenen Abbild gebaut hat, wird auch Geminoid F ferngesteuert. Das System dafür, das laut Kokoro einfach zu bedienen sein soll, wurde am Intelligent Robotics and Communication Laboratories des Advanced Telecommunications Research Institute International entwickelt.

Robotische Zwillingsschwester

Bei einer Pressekonferenz führte das namentlich nicht genannte menschliche Vorbild den Roboter vor: Eine Kamera nahm ihre Gesichtsausdrücke auf, die über einen Computer auf den Roboter übertragen wurden. Es sei gewesen, als habe sie auf einmal eine Zwillingsschwester, zitiert die japanische Tageszeitung Mainichi Shimbun, die auch Fotos von Geminoid F veröffentlicht hat, die junge Frau.

Hersteller Kokoro sieht zwei Anwendungsbereiche für Geminoid F: So soll sie zum einen in Wissenschaftsmuseen ausgestellt werden. In der Forschung soll die Roboterdame im medizinischen Bereich eingesetzt werden: Sie soll mit Patienten kommunizieren. Tests hätten gezeigt, dass ein Roboter, der nicke und freundlich lächele, Patienten bei Untersuchungen positiv beeinflusse, sagte eine Kokoro-Sprecherin bei der Präsentation. 10 Millionen Yen, umgerechnet knapp 80.000 Euro, soll die Roboterdame kosten.

Ego-Roboter für zahlungskräftige Kunden

Ende des Jahres 2009 hatte eine japanische Kaufhauskette zahlungskräftigen Kunden das Angebot gemacht, sie könnten sich von Kokoro einen Roboter nach dem eigenen Abbild anfertigen lassen. Das Angebot umfasste allerdings nur zwei Roboter, für die Käufer jeweils 20,1 Millionen Yen, umgerechnet knapp 155.000 Euro, bezahlen sollten.

In der vergangenen Woche hatten japanische Wissenschaftler einen Roboter für Zahnmediziner vorgestellt: Der weibliche Roboter namens Hanako Showa soll angehenden Zahnärzten als Übungspatientin zur Verfügung stehen.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach gGmbH, Bergisch Gladbach
  2. SCHUFA Holding AG, München
  3. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main
  4. Hannover Rück SE, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game of Thrones, Big Bang Theory, The Vampire Diaries, Supernatural)
  2. (u. a. Hacksaw Ridge, Deadpool, Blade Runner, Kingsman, Arrival)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Desktop-Modi im Vergleich

    Fast ein PC für die Hosentasche

  2. Android 8.0

    Samsung verteilt Oreo-Upgrade wieder für Galaxy S8

  3. Bilanzpressekonferenz

    Telekom bestätigt Super-Vectoring für dieses Jahr

  4. Honorbuddy

    Bossland muss keine Millionen an Blizzard zahlen

  5. Soziale Netzwerke

    Twitter sperrt Tausende verdächtige Accounts

  6. Qualcomm

    802.11ax-WLAN kann bald in Smartphones kommen

  7. Synthesizer IIIp

    Moog legt Synthie-Klassiker für 35.000 US-Dollar wieder auf

  8. My Playstation

    Sony überarbeitet sein soziales PS-Ökosystem

  9. Android

    Samsung fehlt bei Googles Empfehlungen für Unternehmen

  10. Cat S61 im Hands on

    Smartphone kann Luftreinheit und Entfernungen messen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Entdeckertour angespielt: Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
Entdeckertour angespielt
Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
  1. Assassin's Creed Denuvo und VM Protect bei Origins ausgehebelt
  2. Sea of Thieves angespielt Zwischen bärbeißig und böse
  3. Rogue Remastered Assassin's Creed segelt noch mal zum Nordpol

Axel Voss: "Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
Axel Voss
"Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Ratspräsidentschaft schlägt deutsches Modell vor
  2. Fake News Murdoch fordert von Facebook Sendegebühr für Medien
  3. EU-Urheberrechtsreform Abmahnungen treffen "nur die Dummen"

Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64
Sam's Journey im Test
Ein Kaufgrund für den C64
  1. THEC64 Mini C64-Emulator erscheint am 29. März in Deutschland
  2. Sam's Journey Neues Kaufspiel für C64 veröffentlicht

  1. Re: bissel überteuert

    Umaru | 12:15

  2. Re: Kurzfristig...

    SanderK | 12:15

  3. Re: trololol

    theFiend | 12:14

  4. Re: "Aber LEDs sind nur in der Lage, Licht einer...

    Mithrandir | 12:13

  5. Re: Telekom wird Telefónica nächstes Quartal nach...

    philippfrank98t | 12:12


  1. 12:07

  2. 12:05

  3. 12:01

  4. 11:50

  5. 11:44

  6. 11:29

  7. 11:14

  8. 10:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel