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Core-i-Prozessoren für flache Notebooks verspäten sich

Intel will stärkere Nachfrage abwarten. Die neuen Dual-Cores der Serien Core i3/5/7 sind inzwischen in zahlreichen Notebooks zu finden – nicht aber in den CULV-Geräten, die besonders flach und vergleichsweise günstig sind. Die entsprechenden Prozessoren will Intel asiatischen Quellen zufolge erst im dritten Quartal 2010 liefern.
/ Nico Ernst
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Die Notebook-CPUs mit dem Kern Arrandale sind seit Anfang Januar 2010 verfügbar und ihre Desktoppendants überzeugen im Test. Bei den Notebookprozessoren sind die sparsamsten Modelle wie der Core i5 520UM mit noch 18 Watt TDP angegeben – zu viel für sehr dünne Rechner, die auch wenig kosten sollen. Zwar zwängen einige Hersteller auch Prozessoren über 20 Watt in Gehäuse mit weniger als zwei Zentimeter Dicke, doch dafür sind aufwendige und meist laute Kühlsysteme nötig.

Laut Quellen von Notebookherstellern, die der taiwanische Branchendienst Digitimes angezapft hat(öffnet im neuen Fenster), will Intel die Arrandales mit rund 10 Watt erst im dritten Quartal 2010 anbieten. Erwartet worden waren die CPUs bereits für das zweite Quartal, um noch rechtzeitig für das in den USA wichtige Geschäft zum Schulbeginn zu kommen. Daraus wird nun offenbar nichts. Das Weihnachtsgeschäft will sich Intel aber wohl nicht entgehen lassen.

Digitimes zufolge will Intel eine stärkere Nachfrage abwarten. Die "Consumer Ultra Low Voltage" (CULV) getaufte Gerätekategorie tut sich bisher noch schwer, weil für weniger Geld schnellere – aber auch dickere und schwerere – Notebooks und die noch günstigeren Netbooks die CULVs in die Zange nehmen. Acer wollte hier als weiteres Modell seiner Timeline-Serie ein "TimelineX" anbieten, das laut Digitimes nun ebenfalls verschoben ist.

Bis zu den Arrandale-CULVs bleiben noch die entsprechenden Modelle der Serie Core 2 Duo, die Intel auf der Computex 2009 vorgestellt hatte.


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