Ubuntu: Maverick Meerkat soll perfekt werden
Es sei Zeit, über "die perfekte 10" nachzudenken, schreibt Shuttleworth in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster). Ubuntu 10.10 soll mit einer komplett überarbeiteten Netbook-Edition aufwarten. Dafür soll der Bootvorgang weiter beschleunigt werden, der Network-Manager soll Verbindungen schneller herstellen und der schnellste Browser soll mitgeliefert werden. Die Ubuntu Netbook Edition soll somit zum besten Betriebssystem für die Minicomputer werden und auch Poweruser zufriedenstellen.
Ebenfalls will das Entwicklungsteam es vereinfachen, Ubuntu in der Cloud zu betreiben. Die Verwaltung dieser Maschinen soll weiterhin vereinfacht werden. Die Integration sozialer Netzwerke und Dienste in den Desktop will Shuttleworth außerdem vorantreiben.
Als Codename für Ubuntu 10.10 wurde Maverick Meerkat gewählt. Erdmännchen seien leicht, schnell und sozial – ebenso wie Ubuntu 10.10 es werden soll.
Zuvor steht aber die Veröffentlichung von Ubuntu 10.04 alias Lucid Lynx an. Diese Version wird eine LTS-Version mit drei Jahren Support für die Desktop- und fünf Jahren Support für die Serverversion. Die Veröffentlichung ist für den April 2010 geplant. Noch gebe es einiges zu tun, um die benötigte Qualität zu erreichen, schreibt Shuttleworth.
Sobald Lucid Lynx aber veröffentlicht sei, gebe es genügend Zeit, um wieder größere Änderungen an der Linux-Distribution vorzunehmen und Innovationen mit der für Oktober 2010 geplanten Version 10.10 auszuliefern. Die näheren Ziele für diese Version werden auf dem Ubuntu Developer Summit(öffnet im neuen Fenster) im Mai in Belgien festgelegt.
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