Facebook kauft Foto-Sharing-Dienst Divvyshot
Bis jetzt ist die Fotoverwaltung auf Facebook(öffnet im neuen Fenster) eher rudimentär und auf niedrige Auflösungen beschränkt. Bei Divvyshot.com(öffnet im neuen Fenster) ist das anders, hier geht es darum, hochauflösende Fotos zu verwalten und mit anderen zu teilen. Das Besondere dabei ist, dass die Nutzer gemeinsame Onlinefotoalben von Veranstaltungen anlegen können. So können etwa die auf einer Veranstaltung von verschiedenen Leuten geknipsten Fotos zusammengelegt werden.
Am Weiterbetrieb von Divvyshot hat Facebook allerdings kein Interesse, es geht nur um die Technik dahinter – und so nimmt der noch junge Flickr-Konkurrent seit der Übernahme durch Facebook bereits keine Neuanmeldungen mehr an. Stattdessen wird die Technik dahinter in das soziale Netzwerk integriert. Das tröstet die Divvyshot-Entwickler dann auch darüber hinweg, dass ihr Dienst zwar eingestellt, das Konzept dahinter aber weiterleben wird.
Im Laufe des April 2010 werden bei Divvyshot.com keine Fotouploads und kein Neuanlegen von Events mehr möglich sein, ab Mai 2010 werden die Divvyshot-Besucher dann auf Facebook umgeleitet. Divvyshot-Kunden können eine Zip-Datei mit allen ihren Fotos(öffnet im neuen Fenster) herunterladen, um sie rechtzeitig zur endgültigen Einstellung des Dienstes zu sichern.
Wie viel Facebook an Divvyshot gezahlt hat, wurde bisher nicht angegeben. Gründer Sam Odio(öffnet im neuen Fenster) erklärte in einer Ankündigung auf der Firmenwebsite(öffnet im neuen Fenster) nur: "Wir sind froh anzukündigen, dass wir ein Angebot erhalten haben, das wir nicht ablehnen können." Facebook habe einen Teil der Unternehmenswerte übernommen und das dreiköpfige Divvyshot-Team werde nun zu Facebooks Entwicklungsabteilung wechseln und sich auf Facebook Photos konzentrieren.
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