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US-Webradio Pandora hat 50 Millionen Nutzer

Erfolgsfaktor mobile Endgeräte. Pandora-Gründer Westergren hat sein Geschenk schon vor Ostern bekommen: In der Nacht zum Karfreitag hat sich der 50-millionste Nutzer bei dem US-Webradio registriert. Westergren führt den Erfolg darauf zurück, dass es immer mehr mobile Geräte mit Internetanschluss gibt, über die Nutzer Pandora hören.
/ Werner Pluta
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Das US-Internetradio Pandora(öffnet im neuen Fenster) hat Grund zum Feiern: Am späten Donnerstagabend (US-Zeit) habe sich der 50-millionste Hörer bei Pandora registriert, jubelt Gründer Tim Westergren im Pandora-Blog(öffnet im neuen Fenster).

Er führt den Erfolg des Angebotes auf die wachsende Zahl von mobilen Geräten und Unterhaltungselektronik mit Internetanschluss zurück: "Immer mehr Nutzer kommen das erste Mal über ein Smartphone, einen Blu-ray-Player oder über die heimische Stereoanlage mit Internetanschluss zu Pandora", analysiert Westergren.

Gefahr durch zu hohe Lizenzabgaben

Der Pandora-Gründer gehörte im vergangenen Jahr zu den Protagonisten, als sich die US-Webradios mit der Musikindustrie über die Lizenzabgaben für die Musik einigten, die die Webradios spielen. Damit ersetzten sie die 2007 vom Copyright Royalty Board beschlossene Urheberabgabe für Internetradios. Diese wäre so hoch gewesen, dass sie für die meisten Webradios das Aus bedeutet hätte.

Heute hat Westergren allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken – zumal Pandora bereits mit einer eigenen App(öffnet im neuen Fenster) für Apples iPad in den Startlöchern steht. Entsprechend gibt er das Ziel vor: "Next stop 100.000.000!" Dafür müsste Pandora dann aber wohl auch Nutzer von außerhalb der USA zulassen, was derzeit nicht der Fall ist.


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