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Tiere sprechen, iPad schmilzt, Internet wird abgeschaltet

Von Browsern im Weltraum und schwarzen Löchern. Aus Google wird Topeka, Android und Windows Phone 7 laufen auf dem iPhone und das iPad schmilzt. Der 1. April bringt einige kuriose Ideen.
/ Jens Ihlenfeld
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Google benennt sich in Topeka(öffnet im neuen Fenster) um, zu Ehren der entsprechenden Stadt in Kansas. Zudem stellt das Unternehmen einige bahnbrechende Produkte vor, darunter Translate for Animals(öffnet im neuen Fenster) , eine Software für Android-Telefone, die zwischen Mensch und Tier übersetzt.

Google Translate übersetzt Tierstimmen
Google Translate übersetzt Tierstimmen (01:42)

Auch die Google-Suche wurde umgestellt. Zeigt sie bislang, wie lange Google zur Zusammenstellung der Antworten in Sekunden benötigte, gibt Google diese Zeitspanne nun beispielsweise in femtogalaktischen Jahren, Skidoo oder Parsec an.

Youtube bekommt derweil neben 720p und 1080p einen ganz neuen Modus: einen reinen Textmodus namens TEXTp(öffnet im neuen Fenster) , was die Traffic-Kosten senken soll. Damit aber nicht genug: Techcrunch berichtet(öffnet im neuen Fenster) , Google habe im Rahmen seiner Initiative Google Green ein Unternehmen übernommen, das eine neue Technik zur Isotopentrennung entwickelt hat. Damit will Google künftig kleine Nukleargeneratoren bauen, um seine Rechenzentren damit zu betreiben.

Angesichts schwindender IPv4-Adressen plant die ICANN laut Tagesschau.de eine drastische Maßnahme: Sie schaltet die Rootserver des Internets ab(öffnet im neuen Fenster) , um sie auf das IPv6-Protokoll umzustellen. Rund 24 Stunden lang kann das Internet daher nicht genutzt werden. Danach würden alle IP-Adressen neu verteilt und Rechner, die bereits mit dem IPv6-Protokoll ausgestattet sind, wieder erreichbar sein. Wer noch alte Systeme ohne IPv6-Unterstützung nutzt, bleibt allerdings offline.

In die andere Richtung geht es beim englischen Guardian, laut dem speziell dressierte Frettchen Breitbandkabel verlegen(öffnet im neuen Fenster) . Auf diesem Weg sollen auch bislang nicht versorgte Gebiete mit breitbandigen Internetanschlüssen versorgt werden.

Bundesvorratsdatenspeicher nach Dresden und ein iPad Arcade Cabinet

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz vermeldet eine wichtige Standortentscheidung: Der neue Bundesvorratsdatenspeicher kommt nach Sachsen. Er soll im Erlweinspeicher in Dresden untergebracht werden, der sowohl technisch als auch historisch bestens als Vorratsdatenspeicher geeignet sei. Nach dem Ablauf der regulären Speicherfrist könnten die Daten aufgrund der Elbnähe einfach in den Fluss entsorgt werden.

Laut FAZ(öffnet im neuen Fenster) muss der Verkaufsstart des iPad verschoben werden: Ein Journalist des Wall Street Journals, der vorab ein Gerät testen durfte, habe das Display zum Schmelzen gebracht und musste sich die Reste beim Arzt von den Fingern entfernen lassen.

Davon unbeeindruckt stellt Thinkgeek iCade(öffnet im neuen Fenster) vor, das iPad Arcade Cabinet. Dabei handelt es sich um eine Art Dockingstation, die das sonst wenig nützliche iPad zu einem Spieleautomaten umwandelt. Passend dazu gibt es das Spiel Super Steve Bros.

Der Apple-Händler M&M Trading kündigt Parallels Virtual Phone an, womit sich Android und Windows Phone 7 auf dem iPhone nutzen lassen. Die Linux-Website Pro-Linux zieht nach rund zehn Jahren als reines Onlinemedium an den Kiosk(öffnet im neuen Fenster) .

Opera startet eine geschlossene Beta der Opera Space Edition(öffnet im neuen Fenster) . Der Browser unterstützt das Interplanetary Network Transport Protocol (INTP), erlaubt komfortables Surfen auch im luftleeren Raum und ist kompatibel zu allen gängigen Visual Retinal Displays (VRDs) und Heads-up Displays (HUDs), die in Raumanzügen verwendet werden. Zudem soll die Bedienung auch mit Handschuhen möglich sein.

Heise meldet(öffnet im neuen Fenster) , der LHC verfüge über einen sechsten, bislang nicht bekannten Detektor. Mit diesem soll der Nachweis mikroskopischer schwarzer Löcher möglich sein, die bei den Experimenten des Teilchenbeschleunigers auftreten.

Wikipedia widmet sich in einem Artikel dem Frauenverkauf(öffnet im neuen Fenster) , einer typisch englischen Praxis zur Beendigung einer nicht zufriedenstellenden Ehe. Bei Kodak gibt es künftig Fotos mit Duft(öffnet im neuen Fenster) . Das als Aromatography bezeichnete Verfahren sorgt dafür, dass ein Bild von Blumen nach diesen riecht.

Ach und Energy Drinks waren gestern. Mit dem giftgrünen Razer Venom(öffnet im neuen Fenster) legt sich der moderne Gamer gleich eine intravenöse Infusion mit Aufputschmitteln, um eine LAN-Party von mehr als vier Tagen wach durchzustehen. Die vergoldete Nadel wird mitgeliefert. Kleiner Nachteil: Am fünften Tag könnte der gedopte Spieler sich "ein wenig durstig fühlen" warnt der Hersteller. Dann also doch eine Taurin-Koffein-Limonade. Venom steht im Englischen übrigens auch für Schlangengift.


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