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PS3-Hacker Hotz rät: Nicht updaten!

Plan für eine eigene Firmware 3.21 mit OtherOS-Unterstützung

George 'Geohot' Hotz will einen Weg finden, die OtherOS-Option der Playstation 3 am Leben zu halten - und empfiehlt, solange mit dem Firmwareupdate zu warten. Sony Computer Entertainment wird die Linux-Unterstützung im April 2010 mit einem Firmwareupdate entfernen.

Artikel veröffentlicht am ,
PS3-Hacker Hotz rät: Nicht updaten!

Hotz arbeitet an einem PS3-Hack, bei dem der Angriff über ein mittels OtherOS installiertes Linux erfolgt. Im Januar 2010 hatte der Hacker große Fortschritte verkündet. Sony reagierte bereits mit dem Verkaufsstart der PS3 Slim, sie kam im September 2009 gleich ohne OtherOS-Unterstützung auf den Markt. Anfang April 2010 kommt der nächste Streich: Die neue PS3-Firmware 3.21 wird dann auch bei alten PS3-Modellen die OtherOS-Unterstützung entfernen und den Zugriff auf installierte Linux-Betriebssysteme verhindern. Das Unternehmen will damit den Kopierschutz der Konsole schützen.

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Hotz rät nun: "Ein Hinweis an die Leute, die an dem Exploit interessiert sind und den OtherOS-Support behalten wollen, MACHT KEIN UPDATE!" Sobald die Firmware 3.21 erscheine, wolle er nach einem sicheren Weg suchen, die OtherOS-Unterstützung beizubehalten. "... vielleicht mit soetwas ähnlichem wie Hellcats Recovery Flasher", überlegt Geohot im eigenen Blog. Vor Sonys Ankündigung habe er eigentlich nie geplant, sich mit angepasster Firmware (Custom Firmware, CFW) zu beschäftigen.

Nun will sich der Hacker aber offenbar auf das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Hersteller einlassen. Er weist darauf hin, dass er mit seiner geplanten Custom-Firmware 3.21 keine Schwarzkopien ermögliche, sondern nur dafür sorge, dass der OtherOS-Support nicht verloren geht.

Für Hotz dient Hacking nicht dazu, etwas zu bekommen, wofür man nicht gezahlt hat, sondern dazu, sicherzustellen, das zu bekommen, wofür bezahlt wurde. Es gehe also um mehr als nur die OtherOS-Funktion, nämlich darum, ob Unternehmen das Recht haben, dem Käufer Funktionen wegzunehmen, für die zuvor geworben wurde.

"Stellt Euch vor, dass ein Exploit im Safari auf dem iPhone gefunden würde und dass Apple, anstatt es in Ordnung zu bringen, Web-Browsing komplett entfernen würde", so Hotz. Rechtlich sei Sony vermutlich auf der sicheren Seite, doch man müsse dem Unternehmen zeigen, dass es für seine Zukunft und die der Konsole die falsche Entscheidung sei.

Sony hat in seiner Ankündigung der PS3-Firmware 3.21 darauf hingewiesen, dass die neue Software optional sei. Allerdings verliert der Kunde dann die Möglichkeit, sich mit der PS3 ins Playstation Network einzubuchen - so dass viele Funktionen nicht mehr möglich sind.

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smile123 04. Nov 2010

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ps3 games 04. Nov 2010

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Durgil 06. Apr 2010

Die fehlende Abwärtskompatibilität ist doch (meiner Meinung nach) nur dem Marketing...

Anonym 04. Apr 2010

Nutzt doch einfach einen Proxy, dann könnt ihr auch online zöcken und alle Vorteile...

spanther 03. Apr 2010

Aber sehr wohl die eingereichten Massenklagen! ;) Sony durfte wegen ihrem illegalen...


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