Abo
  • Services:
Anzeige
Jugene simuliert Quantencomputer mit 42 Qbit

Jugene simuliert Quantencomputer mit 42 Qbit

Simulationssoftware läuft effizient auf vielen Prozessoren

Der Jülicher Supercomputer Jugene simuliert das weltweit größte Quantencomputersystem mit 42 Qbit. Das soll neue Möglichkeiten zur Erforschung von Quantencomputern eröffnen, während im Labor nur kleine Prototypen von Quantencomputern mit einer Kapazität von wenigen Qbit existieren.

"Die Rechenleistung eines Quantencomputers wächst exponentiell mit seiner Größe", erläutert Kristel Michielsen vom Jülich Supercomputing Centre. Das sei sowohl eine enorme Chance für künftige Anwendungen, als auch eine große Herausforderung für heutige Simulationen. Denn wird ein Quantencomputer um ein einzelnes Qbit erweitert, verdoppelt sich direkt seine Rechenleistung aufgrund der quantenmechanischen Gesetze, die ihm zugrunde liegen. Die Rechenleistung eines klassischen Computers wächst hingegen nur linear mit seinen Komponenten: Zehn Prozent mehr Transistoren bewirken im Idealfall auch nur zehn Prozent mehr Leistung.

Anzeige

Soll also ein Quantencomputer mit heutigen Rechnern simuliert werden, stößt man schnell an die Grenzen dessen, was mit herkömmlicher Technik machbar ist. In Jülich simulieren rund 300.000 Prozessoren mit einer Leistung von 1 Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde einen Quantencomputer mit 42 Qbit.

  • Jugene im Forschungszentrum Jülich
  • Jugene im Forschungszentrum Jülich
  • Jugene im Forschungszentrum Jülich
  • Bausteine des Blue-Gene-Supercomputer
  • Bausteine des Blue-Gene-Supercomputer
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
  • Aufbau von Jugene
Bausteine des Blue-Gene-Supercomputer

Dabei wurde der Shor-Algorithmus, eine gängige Testanwendung für Quantencomputer, erfolgreich mit 42 Qbit umgesetzt. Der Algorithmus zerlegte die Zahl 15.707 in das Produkt 113 mal 139. Damit lassen sich nun in der Simulation Zahlen zerlegen, die rund 1.000-mal größer sind als bislang mit experimentellen Quantencomputern.

Die dabei genutzte Simulationssoftware wurde vom Jülicher Forscherteam und der Arbeitsgruppe Computational Physics der University of Groningen in den Niederlanden weiterentwickelt, so dass diese effizient auf der großen Zahl an Prozessoren läuft. So soll es auf Basis der Simulationssoftware nun möglich sein, Phänomene und Dynamik von quantenmechanischen Systemen im Detail zu erforschen.


eye home zur Startseite
314159 26. Apr 2010

sicher bin ich dabei nicht aber ich würde davon ausgehen, dass man den einfluss der...

Q4 01. Apr 2010

Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt das wenn Quantencomputer irgendwann ähnliche...

DrAgOnTuX 01. Apr 2010

Macht Sinn, denn bei unserer aktueller Technik müsste man für 43 Qbit einen doppelt so...

IhrName9999 01. Apr 2010

Hast du dich im Internet verirrt?

Artikelhasser 01. Apr 2010

hast grad den ganzen Thread versaut.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Augsburg
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. Bertrandt AG, Ingolstadt
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.499,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Skygofree

    Kaspersky findet mutmaßlichen Staatstrojaner

  2. World of Warcraft

    Schwierigkeitsgrad skaliert in ganz Azeroth

  3. Open Source

    Microsoft liefert Curl in Windows 10 aus

  4. Boeing und SpaceX

    Experten warnen vor Sicherheitsmängeln bei Raumfähren

  5. Tencent

    Lego will mit Tencent in China digital expandieren

  6. Beta-Update

    Gesichtsentsperrung für Oneplus Three und 3T verfügbar

  7. Matthias Maurer

    Ein Astronaut taucht unter

  8. Luftfahrt

    Boeing entwickelt Hyperschall-Spionageflugzeug

  9. Alexa-Gerät

    Echo Spot mit Display kommt für 130 Euro

  10. P Smart

    Huawei stellt Dual-Kamera-Smartphone für 260 Euro vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snet in Kuba: Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
Snet in Kuba
Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
  1. Whistleblowerin Chelsea Manning will in den US-Senat
  2. Geldautomaten Mehr Datenklau und trotzdem weniger Schaden durch Skimming
  3. Die Woche im Video Peng, peng, kawumm!

Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

  1. Re: Muss jetzt jeder Youtube-Channel eine Lizenz...

    teenriot* | 16:32

  2. Re: Schöne Änderung.

    nille02 | 16:28

  3. Intellimouse Optical

    Onsdag | 16:28

  4. Krankes Spielzeug..

    deutscher_michel | 16:26

  5. Re: Gute Shell

    m8Flo | 16:26


  1. 16:25

  2. 15:34

  3. 15:05

  4. 14:03

  5. 12:45

  6. 12:30

  7. 12:02

  8. 11:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel