Mausgesten: Esfera soll Bewegung in Ubuntu-Fenster bringen

Esfera soll die üblichen Fensterkommandos per Mausgestik auslösen. Mit einem Klick auf die neue Schaltfläche, die rechts oben im Fenster platziert werden soll, und einer anschließenden Geste nach oben mit der Maus soll das Maximieren emuliert werden, eine Bewegung nach unten soll das Fenster entsprechend minimieren. Ein mit der Maus gezeichnetes "X" in der Esfera-Schaltfläche soll das Fenster schließen.
Dabei werden die Aktionen erst dann ausgeführt, wenn der Anwender die Maustaste loslässt, bis dahin können alle Aktionen rückgängig gemacht werden, das Fenster selbst reagiert bereits im Voraus auf die Aktion und wird beispielsweise durchsichtig, wenn es geschlossen werden soll.
Auch weitere Aktionen wären denkbar, so Quiros in einem White Paper(öffnet im neuen Fenster) : Beispielsweise könne Esfera dazu verwendet werden, die Rückseite eines Fensters im 3D-Raum anzuzeigen. Dort könnten Notizen untergebracht werden, etwa die genaue Stelle, an der das Ansehen eines Videos unterbrochen wurde.
Auch programmspezifische Aktionen wären denkbar, schreibt Quiros, etwa in einer Anwendung, die Tabs unterstützt. Dann könnte eine bestimmte Geste zwei Fenster zu Tabs verschmelzen oder ein im Videoplayer geöffnetes Video könnte per Mausgeste an ein Videobearbeitungsprogramm übergeben werden.
Den Vorschlag von Quiros hat Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth in einer entsprechenden Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) bekanntgemacht und sowohl Entwicklern als auch Anwendern zur Diskussion gestellt. Esfera könnte den leeren Platz rechts in der Fensterleiste einnehmen, der durch die Verschiebung der Schaltflächen auf die linke Seite durch das neue Theme frei geworden ist.