Abo
  • Services:
Anzeige

Telekom-Leerrohre kosten 0,12 Euro pro Meter und Monat

Bundesnetzagentur bleibt deutlich unter den Preisvorstellungen der Telekom

Die Bundesnetzagentur hat festgelegt, was Telekom-Konkurrenten für die Nutzung von Leerrohren und Einbauplätzen in den Kabelverzweigern am Straßenrand bezahlen müssen. Damit sollen die Konkurrenten der Telekom eigene Breitbandnetze aufbauen können, ohne Straßen und Bürgersteige aufbuddeln zu müssen.

Das monatliche Überlassungsentgelt für einen Einbauplatz im Multifunktionsgehäuse, die grauen Kästen an öffentlichen Straßen und Wegen, beträgt nun 113,94 Euro, was deutlich unter den von der Telekom geforderten 173,32 Euro liegt. Dabei werden die Kosten auf alle Nutzer eines Multifunktionsgehäuses einschließlich der Telekom aufgeteilt, so dass ein Wettbewerber allein maximal die Hälfte des Betrags zu entrichten hat. Bei der Nutzung eines Multifunktionsgehäuses durch drei Unternehmen muss ein Drittel der Summe bezahlt werden.

Anzeige

Für die Nutzung von leeren Kabelrohren hat der Regulierer einen Preis von 0,12 Euro pro Meter festgesetzt und bleibt hier ganz deutlich unter den von der Telekom beantragten 0,43 Euro.

"Die jetzt festgelegten Entgelte sorgen für Klarheit beim Breitbandausbau und ermöglichen die von allen Seiten geforderten Koinvestitionen. Die Entscheidungen sind daher ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung der Breitbandinitiative der Bundesregierung. Die festgelegten Entgelte ermöglichen den Wettbewerbern den Zugang zur Anschlussinfrastruktur der Deutschen Telekom AG zu fairen Preisen", sagt Bundesnetzagenturchef Matthias Kurth.

Der Verband Breko, in dem viele Konkurrenten der Telekom organisiert sind, begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur. Nun müsse überprüft werden, "ob auf Basis dieser Preise nun auch wirklich ein Investitionsanreiz für die Wettbewerbsunternehmen gesetzt worden ist". Einen kurzfristigen Impuls werde die Entscheidung aber nicht auslösen, da die Telekom bis zum Jahresende einen Teil ihrer Leistungen "nach Aufwand" den Wettbewerbern in Rechnung stellen dürfe. "Damit fehlt den alternativen Netzbetreibern bis auf Weiteres eine eindeutige Berechnungsgrundlage und damit Planungssicherheit", sagt Breko-Chef Stephan Albers.

Neben den monatlichen Überlassungsentgelten für die Mitnutzung der Multifunktionsgehäuse und der Kabelleerrohre hat die Bundesnetzagentur weitere Entgelte für die Zugangsgewährung festgelegt, beispielsweise Angebots-, Projektierungs- und Bereitstellungsentgelte. Auch diese Entgelte wurden gegenüber dem Entgeltantrag der Telekom zum Teil deutlich gekürzt.

Alle jetzt festgelegten Entgelte sind bis zum 30. Juni 2011 befristet.


eye home zur Startseite
n anderer 11. Apr 2010

ymmd

Marcus_H 31. Mär 2010

Komisch warum musste dann unsere Gemeinde über 300.000 für den DSL ausbau...

MeinSenf 30. Mär 2010

Also wenn ich ein direktes Glasfaser von mir bis zur Vermittlungsstelle einlegen möchte...

Guest 29. Mär 2010

Eine GEE (Grundstückseigentümererkärung) wird für jedes Objekt gemacht, das einen APL...

Exiftuladoo 29. Mär 2010

@ Abseus Wo ist der Bus?


internetanbieter.info / 29. Mär 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. C.B.C. Computer Business Center GmbH, Frankfurt
  3. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München
  4. TenneT TSO GmbH, Dachau


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. (-50%) 14,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Spectre

    Intel verteilt Microcode für Client- und Server-CPUs

  2. Aldi Talk

    Nachbuchung des ungedrosselten Datenvolumens wird teurer

  3. Stiftung Warentest

    Zu wenig Datenschutz in Dating-Apps

  4. Mobilfunk

    Vodafone und Telefónica nutzen Glasfaser gemeinsam

  5. Indiegames-Rundschau

    Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

  6. Android P

    Hintergrund-Apps wird Zugriff auf Kamera und Mikro verwehrt

  7. Online-Glücksspiele

    Bei Finanzsperren droht illegale Vorratsdatenspeicherung

  8. Betaversionen

    AirPlay 2 aus iOS und TVOS 11.3 entfernt

  9. Homee

    Homekit mit Z-Wave, Zigbee und Enocean verbinden

  10. Apfel

    Apple lässt sich Regenbogenlogo schützen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fe im Test: Fuchs im Farbenrausch
Fe im Test
Fuchs im Farbenrausch
  1. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs
  2. Monster Hunter World im Test Das Viecher-Fleisch ist jetzt gut durch
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Aktueller denn je

    Dungeon Master | 10:20

  2. Re: Optische Erkennung ist sowieso Schwachsinn

    Sharra | 10:19

  3. Subnautica

    Emulex | 10:17

  4. Re: Danke für die Offenlegung

    captain_spaulding | 10:17

  5. Re: Und danach kommt dann Super Duper Vectoring.

    RipClaw | 10:10


  1. 10:33

  2. 10:16

  3. 09:40

  4. 09:08

  5. 09:06

  6. 08:33

  7. 08:01

  8. 07:41


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel