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Chiphersteller TSMC will Anteile an Konkurrenten übernehmen

Hersteller übt nach Lockerung der staatlichen Regulierung seine Rechte aus

Kurz nach einer Gesetzesänderung in Taiwan übt TSMC sein Recht aus, Anteile am chinesischen Konkurrenten SMIC zu übernehmen. Mit 10 Prozent wird TSMC zum Großaktionär der Firma, die in Kalifornien wegen Patentverstößen verurteilt wurde.

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Arbeiter bei TSMC
Arbeiter bei TSMC

Der taiwanische Auftrags-Chiphersteller TSMC will einen Anteil an seinem Konkurrenten Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) übernehmen. Die Beteiligung ist Ergebnis einer Einigung in einem Rechtsstreit, in dem TSMC den Konkurrenten wegen Patentstreitigkeiten verklagt hatte. TSMC, gemessen am Umsatz der weltgrößte Auftragshersteller im Chipbereich, hatte einen Prozess vor einem Gericht in Kalifornien gewonnen. Die Einigung über die Vergabe der Beteiligung folgte im November 2009. Der Anteil hat einen Wert von 250 Millionen US-Dollar.

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Taiwans Regierung untersagt den Technologieunternehmen des Landes direkte Beteiligungen an Firmen in der Volksrepublik China und beschränkt die Auslagerung von aktueller Chipfertigung von Taiwan nach China. Im Februar 2010 wurden diese Auflagen gelockert, weshalb TSMC seine Rechte jetzt ausüben kann. TSMC-Sprecher J.H. Tzeng bestätigte die Berichte lokaler Medien dazu. TSMC erhält trotz der Beteiligung keinen Sitz im Aufsichtsrat von SMIC, dem größten chinesischen Auftragshersteller für Chips.

Die Klage gegen SMIC wurde von TSMC schon 2003 eingereicht. Im Zuge der juristischen Auseinandersetzung trat der Firmenmitbegründer und Vorstandsvorsitzende Richard Chang zurück. Er hatte SMIC im Jahr 2000 mit Geld der Regierung in Schanghai und mit Bankkrediten gegründet. Seit 2005 schreibt das Unternehmen jährlich Verluste.

TSMS-Firmenchef Morris Chang erwartet, dass der Halbleitermarkt 2010 um 22 Prozent wachsen wird. Die neue Prognose legte Chang, der zugleich dem Aufsichtsrat der Firma vorsitzt, in der letzten Woche bei einer Konferenz der Investmentbank Goldman Sachs vor. Bisher war er von einem Wachstum von 18 Prozent ausgegangen.



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