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Mehr HTML5-Video dank iPad

Mehr HTML5-Video dank iPad

Brightcove Experience for HTML5 richtet sich vor allem ans iPad

Bislang führt HTML5-Video ein Nischendasein. Doch mit dem iPad könnte die noch junge Technik deutlich an Zulauf gewinnen. Mit Brightcove kündigte der erste große Infrastrukturanbieter für Webvideos an, die Technik zu unterstützen.

Vidoes im Web laufen zumeist in Adobes Flash Player, denn damit steht Inhalteanbietern eine einheitliche Plattform zur Verfügung, über die sie Videos ausliefern können, ohne dass die Nutzer zusätzliche Plugins installieren müssen. Schließlich ist Flash auf den allermeisten Systemen vorhanden. Zudem machen es die in Flash realisierten Videoplayer mittlerweile recht einfach, Werbung in unterschiedlichen Varianten zu integrieren.

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Organisationen wie Mozilla und Wikimedia setzen derweil auf HTML5-Videos mit Ogg Theora als Codec, um von proprietären Formaten und dem unfreien Flash-Player wegzukommen. Ähnlich ist die Situation bei Apple, wo man auf Adobe Flash nicht gut zu sprechen ist und Adobes Flash Player der Zugang auf iPhone und iPad unterbunden wird. Allerdings setzt Apple auf den mit Patenten versehenen Codec H.264.

Und Letzteres könnte die Verbreitung von HTML5-Video vorantreiben: Im mobilen Web gibt das iPhone nach wie vor den Ton an und viele Inhalteanbieter setzen große Hoffnungen aufs iPad. Wollen sie dort Webvideos zeigen, führt an HTML5-Videos kein Weg vorbei.

Apples Kalkül scheint aufzugehen: Mit Brightcove kündigte jetzt der erste Infrastrukturanbieter für Webvideos eine HTML5-Lösung an. Die Lösung des Unternehmens kommt unter anderem bei der New York Times, der Times und hierzulande bei Zeit Online sowie Gruner+Jahr zum Einsatz. Die New York Times ist an Brightcove beteiligt.

Bei dem "Brightcove Experience for HTML5" genannten Angebot geht es in erster Linie um iPad und iPhone. Kunden von Brightcove sollen die HTML5-Variante kostenlos verwenden können und erste Seiten für das iPad damit seien bei der New York Times und Times bereits in Vorbereitung. Nutzer von Firefox bleiben wohl außen vor, da der Browser nur Ogg Theora, aber kein H.264 unterstützt.

Allerdings fehlt es der HTML5-Lösung von Brightcove noch an wichtigen Funktionen. Werbung beispielsweise lässt sich derzeit nicht in die Videos integrieren. Dafür liefert Brightcove eine Geräteerkennung mit, um auf iPad, iPhone und iPod touch automatisch einen HTML5-Player auszuliefern. Die gespeicherten Videos werden automatisch in H.264 umgewandelt.

Erst im Laufe des Jahres will Brightcove weitere Funktionen des eigenen Flash-Video-Players nachreichen. Dazu zählen die Möglichkeit, auch den HTML5-Player äußerlich anzupassen, Werbung und Analysefunktionen zu integrieren sowie Videos mit anderen zu teilen.


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Max Pain 31. Mär 2010

@IDepp BlaBlaBla Das IPad kann das Internet partiell darstellen. Wieviele Flash-Inhalte...

Lomo Ergo 30. Mär 2010

Na der FF ist ja sooo innovativ was Unterstützung von Standards angeht. Man ruft ein...

jemandhatwaszus... 30. Mär 2010

öhm... videos damit zu schaun ist doch dähmlich? dafür gibts fernseher... ich spiele gern...

-.- 29. Mär 2010

Sowieso, an der Verwendung von XML selbst liegt das natürlich nicht, sondern daran, wie...

iPäd4Ever 29. Mär 2010

Nicht der Rechner stürzt ab. Der letzte OS X Absturz bzw. System Freeze war unter 10.3...



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