Apple soll Probleme mit iPad-Zulieferern haben

Das taiwanische Magazin Digitimes berichtet unter Berufung auf Branchenkreise(öffnet im neuen Fenster) , dass Apple weiterhin Schwierigkeiten mit seinen Auftragsherstellern in Taiwan hat. TPK Touch Solutions habe Lieferprobleme, weshalb Apple Aufträge an Wintek übertragen habe. Wintek wollte den Bericht gegenüber der Digitimes nicht kommentieren.
Wintek stellt bislang hauptsächlich kleine und mittelgroße LCD-Panels her und muss seine Produktionskapazität nun steigern. Kürzlich gab der Hersteller den Aufbau einer neuen Fertigung in der südchinesischen Stadt Dongguan bekannt. Die aktuelle Kapazität reiche aber für bestehende Aufträge aus, betonte Wintek.
Doch auch bei Wintek scheint es Schwierigkeiten zu geben. Am 19. März 2010 hatte die Tageszeitung Liberty Times bereits berichtet, dass es wegen Engpässen und Problemen in Winteks Touchpanel-Fertigung zu Verspätungen bei der Auslieferung des iPad komme. Wintek reagierte mit einer Mitteilung an der Börse in Taipeh, in der die Firma erklärte, alle Fabriken arbeiteten nach Plan. Zu einzelnen Kunden und Aufträgen könne sich der Auftragshersteller jedoch nicht äußern.
Peter Misek, IT-Analyst bei Canaccord Adam, hatte zuvor bereits erklärt , dass der Auftragshersteller Foxconn das iPad nicht wie geplant ausliefern könne. Die Stückzahlen würden nicht erreicht, weshalb der Produktstart auf April 2010 verschoben werden müsse, hatte Misek gesagt. Die 700.000 iPads, die Foxconn im März fertigstellen könne, lägen unter dem ursprünglichen Ziel von 1 Million. Außerdem könnten noch Mängel in der Endmontage auftreten, die in diesen Zahlen nicht enthalten seien.