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Praxistauglichkeit

Die Wischgesten verlangen Übung, erst dann gelingen sie so zuverlässig, dass der Anwender sie auch einsetzt. Sie sind schwerer auszuführen als die Drei-Finger-Wischgesten auf den großen Glastrackpads, die Apple in aktuellen Macbooks verbaut. Daher sind die Gesten nicht für jeden ein Ersatz für die gegenüber der Mighty Mouse fehlenden Maustasten. Wie gehabt muss der Anwender übrigens zum Betätigen der rechten Maustaste zunächst den linken Finger anheben, sonst löst er einen Linksklick aus. Wer sich das schon mit der Mighty Mouse angewöhnt hat, kommt mit der Magic Mouse sofort zurecht. Auch das Abtasten der Oberfläche mit dem Laser ist mit dem Vorgänger vergleichbar. Nur auf Glasoberflächen ist ein Mauspad notwendig.

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Besser als beim Vorgänger funktioniert das Scrollen. Der Anwender kann jetzt auch mit Schwung in alle Richtungen scrollen, allerdings nur mit Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard. Das Scrollen wird nur selten versehentlich ausgelöst, wenn die Maus normal genutzt wird, auch mehrere Finger dürfen während des Scrollens die Maus berühren.

Das Glastrackpad aktueller Macbooks ist der Maus allerdings immer noch vorzuziehen. Ausschneiden und Drehen von Bildern in iPhoto geht beispielsweise deutlich schneller per Multitouch als mit der Maus. Die Maus eignet sich also eher für Desktopanwender als für mobile Nutzer.

  • Magicprefs ist eine Erweiterung für Mac OS X. In Orange zu sehen ist der definierte Bereich für den Multitouch-Klick.
  • Magicprefs erlaubt es, weitere Gesten mit der Magic Mouse zu nutzen.
  • Einige davon sind ziemlich kompliziert ...
  • ... und erfordern schon fast Handakrobatik.
  • Zwei Multitouch-Eingabegeräte von Apple: das Glastrackpad aktueller Macbooks und die Magic Mouse.
  • Ganz links die Mighty Mouse, in der Mitte die drahtlose Version und rechts die Magic Mouse.
  • Flach ist die Magic Mouse ...
  • ... und vor allem bei längeren Mausarbeiten nicht das ideale Eingabegerät.
  • Die neue Magic Mouse braucht zwei AA-Batterien.
  • Mit einer einzigen Batterie lässt sich die Bluetooth-Maus im Unterschied zum Vorgänger nicht mehr einschalten.
  • Im geschlossenen Zustand. Beim Vorgänger war die Laser-Sensor-Kombination noch mit einem Schiebemechanismus geschützt.
Zwei Multitouch-Eingabegeräte von Apple: das Glastrackpad aktueller Macbooks und die Magic Mouse.

Die Laufzeit der Maus ist lang. Nach gut acht Wochen im normalen Arbeitsrhythmus und bei gelegentlichem Vergessen, die Maus auszuschalten, meldete Mac OS X noch 60 Prozent Kapazität der mitgelieferten LR6-Batterien. Wir gehen davon aus, dass die Maus noch weitere zehn bis zwölf Wochen lang getestet werden müsste, entschieden uns aber, diesen Test mit dem Vorabergebnis zu veröffentlichen. Aus dem Ergebnis lässt sich schließen, dass der Anwender entweder normale Batterien oder gute LSD-Akkus (Low Self Discharge) nutzen sollte, damit die Entladung der Energiespender nicht zu viel Einfluss auf die Laufzeit der Maus hat.

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 Test: Apples Magic Mouse - Maus mit brachliegendem PotenzialDie Magic Mouse als Plattform 
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Kamoranesi 08. Feb 2016

Bin ich eigentlich der einzige der diese Maus für einen schlechten Witz hält? Wischgesten...

The Kraut 27. Mai 2010

Ich find die gekürzte Überschrift spricht Bände xDDD Dazu muss man nix mehr weiter sagen ;)

The Kraut 27. Mai 2010

Ich frag mich was in den Köpfen von Apple-Jüngern eigentlich vorgeht. Die halten Steve...

Emrah aus hamburg 09. Apr 2010

versteh ich nicht! für mich ist die maus sehr angenehm! da müssen einige irgend wo ein...

Emrah aus hamburg 09. Apr 2010

An APPLE & CO die maus kostet knapp 70€ dazu müsste es eine Ladestation oder ähnliches...


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