Spieletest: Final Fantasy 13 - spektakuläres Rollenspielepos
Rollenspielsaga geht wieder neue Wege
Sechs spielbare Helden, extrem hohe Einsteigerfreundlichkeit und sogar eine Version für Xbox 360: Final Fantasy geht auch mit Teil 13 neue Wege. Gleich geblieben sind die epischen Ausmaße - echte Rollenspielanhänger haben in den kommenden Wochen kaum Zeit für Nebenbeschäftigungen.
Final Fantasy 12 patzte vor allem in einem Punkt - bei der Handlung. Kein Wunder also, dass Square Enix bei Teil 13 der legendären Serie besonderes Augenmerk auf eine überzeugende Geschichte legt, ohne den berühmt-berüchtigten Kitsch und Pathos der Reihe zu vernachlässigen. Im Kern geht es um zwei verfeindete Welten - die von Cocoon und Pulse. Nach Jahren der Propaganda sind die Bewohner Cocoons davon überzeugt, dass Pulse die Wurzel allen Übels ist. Jeder Bewohner von dort wird als Todfeind gebrandmarkt, militärische Truppen ziehen an den Grenzen auf, der Konflikt droht immer weiter zu eskalieren.
- Spieletest: Final Fantasy 13 - spektakuläres Rollenspielepos
- Schwierigkeit zieht spät an
- Packend und schön erzählte Handlung
Allerdings ist das nur die oberflächliche Wahrheit - denn hinter dem Konflikt steckt deutlich mehr. Da gibt es etwa rätselhafte Fabelwesen namens Fal'Cie, die die Macht über Cocoon besitzen, aber auch irgendetwas mit den Vorgängen in Pulse zu tun haben. Hinzu kommen plötzliche Zwangsumsiedelungen: Die Regierung von Cocoon erklärt vermeintliche Unterstützer von Pulse als geächtet und verschleppt sie. Eine dieser zwansumgesiedelten Personen ist die Schwester der Soldatin Lightning - einer der sechs Heldinnen und Helden von Final Fantasy 13. Natürlich lässt Lightning diese Ereignisse nicht tatenlos geschehen, sondern unternimmt alles, um ihr Familienmitglied zurückzuholen. Schon bald gesellen sich weitere männliche und weibliche Personen dazu, die auf den ersten Blick ähnliche Interessen haben, aber durch ganz unterschiedliche Beweggründe motiviert sind - der Spieler ahnt zu Beginn nur, was das bunt gemischte Sextett wohl alles im Schilde führen könnte.
Natürlich ist diese Geschichte nicht in jeglicher Hinsicht innovativ, sondern borgt sich Elemente zahlreicher bekannter historischer Konflikte. Wie sich das Ganze entfaltet, ist allerdings meisterhaft - jeder Charakter hat seinen eigenen Erzählstrang, der sich nach und nach mit denen der anderen Helden überschneidet. Zahlreiche Rückblenden lassen den Spieler immer mehr über die Hintergründe erfahren, und große Überraschungen warten nicht erst am Ende des Spiels - auch zwischendrin passieren Wendungen, die so wohl die wenigsten vorher erwartet hätten. Nicht jeder, der böse erscheint, ist es am Ende auch.
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| Schwierigkeit zieht spät an |








Aber sonst hast du keine Probleme? Wie man sich über so ne Überschrift aufregen kann...
Vollkommen richtig!!! Spiele FF seit teil 7 und bin hier mal so richtig enttäuscht...
7 und 8 waren und sind die besten teile 9 und 10 sind auch ganz gut wobei die ps1 teile...
Ich bin ein Fan von guten Storys nur leider habe ich noch kein einziges FF durchgezockt...