Fluendo-Codecs 11 mit VDPAU und VA-API beschleunigt
Codecsammlung für Linux verwendet native APIs für Videodarstellung
Die kostenpflichtige Codecsammlung für Linux von Fluendo verwendet ab der aktuellen Version 11 die nativen APIs VDPAU und VA-API, um über die entsprechenden Treiber die Videodarstellung zu beschleunigen. Außerdem wurden die Codecs für Microsofts WMV7- und WMV8-Formate verbessert.
Ab sofort verwenden die für Linux von der Firma Fluendo bereitgestellen Codecs die nativen APIs VDPAU (Video Decode and Presentation API for Unix) für Nvidia-Grafikchipsätze und VA-API (Video Acceleration API) für Chips von AMD sowie Intels Poulsbo- und G45-Chipsätze, um Videos abzuspielen. Für VDPAU wird unter Linux der proprietäre Treiber von Nvidia benötigt, um auf die Schnittstelle zuzugreifen. Grafikkarten mit dem Chipsatz von AMD/ATI benötigen ebenfalls den proprietären Linux-Catalyst-Treiber von AMD. Zusätzlich benötigt die neue Codecsammlung das Gstreamer-Framework 0.10.26 sowie Totem in der Version 2.28, damit die Videodarstellung mit den APIs funktioniert.
In der neuen Version haben die Entwickler die Leistung der 32-Bit-Versionen der Codecs WMV7 und WMV8 verbessert. Zusätzlich bietet Fluendos Codecsammlung einen AC3-Audio-Decoder, der allerdings ebenfalls nur mit Totem funktioniert.
Die Codecsammlung ist für 28 Euro über den Onlineshop des Anbieters erhältlich. Das Codec Pack ermöglicht unter anderem das Abspielen der Formate MPEG2, MPEG4, DivX 3.11 Alpha, H.264/AVC und AAC unter Linux.
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