Telekom verweigert Zumwinkel erneut Entlastung
Zumwinkel hatte Ende Februar 2008 vorzeitig sein Amt bei der Telekom niedergelegt, weil er unter dem Verdacht stand, Steuergelder in Höhe von 1 Million Euro hinterzogen zu haben. Ein Gericht hat Zumwinkel deswegen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.
Erst einige Wochen nach seinem Rücktritt als Telekom-Chefkontrolleur kam heraus, dass Zumwinkel möglicherweise in eine zweite Affäre verwickelt ist: Er steht im Verdacht, in die Spitzelaffäre des Konzerns verstrickt zu sein. Dabei hat die Telekom Telefonate zwischen Journalisten und Aufsichtsräten ausspioniert. Zumwinkel gehörte ebenso wie der ehemalige Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke zu acht Beschuldigten, gegen die die Staatsanwaltschaft ermittelt hat. In den kommenden Tagen will sie ihr Ergebnis verkünden. Die Telekom hat Schadensersatz von Zumwinkel und Ricke gefordert.
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