Abo
  • Services:

Künstlich verknappte Softwareauswahl

Nicht-US-Kunden werden auch bei der Softwareauswahl im App Catalog benachteiligt. Denn während die US-Version des App Catalog mittlerweile auf rund 1.800 Applikationen kommt, sind es in Deutschland nur 300 Einträge. Grund dafür ist auch, dass die Bezahlfunktion im App Catalog bislang nur in den USA aktiviert ist und daher sehr viele Applikationen hierzulande nicht vermarktet werden. Das ändert sich erst am 31. März 2010, wenn die Bezahlfunktion für den deutschen App Catalog kommt.

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Ob das aber automatisch die Menge der für Deutschland verfügbaren WebOS-Programme nach oben schnellen lässt, ist fraglich. Denn nachdem Palm im November 2009 beschlossen hatte, dass für jede über den App Catalog angebotene Software festgelegt werden muss, für welche Märkte sie angeboten werden soll, verringerte das mit einem Schlag die Einträge im deutschen App Catalog. Viele bis dahin auch für deutsche Pre-Besitzer verfügbare Applikationen wurden nicht mehr gelistet, weil die Programmanbieter die nötigen Häkchen nicht gesetzt hatten. Aus diesem Grunde sind viele kostenlose Applikationen über den deutschen App Catalog bis heute nicht zu bekommen, obwohl sie auf einem deutschen Pre natürlich anstandslos funktionieren.

Palm verzichtet auf Einnahmen aus dem Softwareverkauf

Seit dem Marktstart des Pre in Deutschland hat Palm also fast ein halbes Jahr gebraucht, bis die Bezahlfunktion im deutschen App Catalog aktiviert wird. Da Palm - wie auch andere Betreiber von Smartphone-Software-Shops - 30 Prozent der Einnahmen erhält, die über den App Catalog umgesetzt werden, hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten auf Geld aus diesem Geschäftsfeld verzichtet. Gleichzeitig hat Palm dafür gesorgt, dass deutsche Kunden viele sinnvolle Applikationen seit Monaten nicht nutzen können.

Der aktuelle Abgesang auf Palm muss noch nicht das Ende des Unternehmens sein: Denn es wäre nicht das erste Mal, dass Palm zu früh totgesagt wurde. Allerdings muss sich an der Geschäftsstrategie schnell etwas ändern, wenn Palm im Konkurrenzkampf mit Apple, Microsoft, Google, Nokia, Research In Motion, HTC, LG, Samsung, Motorola und Sony Ericsson nicht untergehen will. Palm-Chef Jon Rubinstein hat angekündigt, dass Palm in Kürze neue Partnerschaften mit weiteren Netzbetreibern verkünden will. Das darf aber nicht mehr lange auf sich warten lassen und dabei muss klar sein, dass die überarbeiteten Modelle Pre Plus und Pixi Plus dann gleich zu den Kunden kommen.

Eine Analyse von Palms Aktivitäten auf dem US-Markt liefert ein Bericht von Engadget.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 IMHO: Was Palm falsch macht
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)
  2. 59,99€
  3. 23,49€

jackfold 22. Apr 2010

Teilweise kann man dir da nicht widersprechen, aber m.E. war der größte Fehler in der...

si tacuisses 16. Apr 2010

http://www.webosroundup.com/2010/04/what-palms-patents-are-worth/?utm_source=feedburner...

si tacuisses 16. Apr 2010

"What Does This Hedge Fund Know About Palm? " summary: "It might know that Palm is too...

jaja134 02. Apr 2010

ja, so gehts mir auch. ich habe einen Blackberry, und verwende manchmal IM, aber...

OpenSourceNutzer 01. Apr 2010

Meine Palm PDAs Treo 650 und Centro waren, soweit mir bekannt, die einzigen Smartphones...


Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /