Abo
  • Services:

Google: Internetzensur schadet der Gewinnentwicklung

Google Director Alan Davidson spricht vor dem US-Kongress

Google hat die US-Regierung aufgefordert, Ländern, die das Internet zensieren, die Entwicklungshilfe zu streichen. Onlinezensur stelle eine Blockade des freien Welthandels dar. Der freie Zugang zum Internet müsse in internationalen Handelsabkommen festgeschrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Alan Davidson (Google Director)
Alan Davidson (Google Director)

Internetzensur schadet der Gewinnentwicklung und sollte als Barriere des freien Welthandels bekämpft werden. Das sagte Alan Davidson, Google Director für U. S. Public Policy, bei einer Expertenanhörung zu China vor dem US-Kongress. Am 22. März 2010 hatte Google alle Zensurmaßnahmen seiner chinesischen Suchmaschine Google.cn eingestellt. Seither leitet es die Nutzer auf das unzensierte Angebot von Google.com.hk um, dessen Server in Hongkong stehen. Die Regierung der Volksrepublik China blockiert seitdem Abfragen bestimmter Suchbegriffe.

Stellenmarkt
  1. Volksbank Halle/Westf. eG, Halle
  2. sunhill technologies GmbH, Erlangen

Davidson: "Auf dem Spiel steht die Fortsetzung des Wirtschaftswachstums, das durch ein freies und weltweit zugängliches Internet angespornt wird. Hindernisse für den freien Fluss von Onlineinformationen haben erhebliche und schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen." Unternehmen seien darauf angewiesen, ihre Kunden über das Internet erreichen zu können, sagte Davidson.

An der Anhörung nahmen Mitglieder des Senats, des Repräsentantenhauses und Vertreter der Obama-Regierung teil. Den Vorsitz hatten Senator Byron L. Dorgan, Demokrat aus North Dakota, und Sander M. Levin, ein Demokrat aus Michigan.

"Wenn eine ausländische Regierung Zensurpolitik in einer Weise verfolgt, dass die inländischen Unternehmen im Internet begünstigt werden, geht dies gegen grundlegende Prinzipien des internationalen Handels und des diskriminierungsfreien Zugangs zu Märkten", so Davidson. Lokalen Konkurrenten werde so ein geschäftlicher Vorteil verschafft, der Verbraucher werde der Möglichkeit beraubt, die besten Dienstleistungen für seine Bedürfnisse selbst auszuwählen.

Mehr als 40 Länder zensierten derzeit aktiv das Internet, sagte Davidson. 25 Regierungen hätten Google-Angebote in den letzten Jahren blockiert. "Seit 2007 wurde Youtube in über dutzend Ländern blockiert." Auch die Blogging-Plattform Googles und das soziale Netzwerk Orkut seien in mehreren Ländern blockiert worden.

Davidson forderte, die US-Regierung solle in Ländern, in denen Internetzensur ausgeübt wird, die Entwicklungshilfe sperren. Der freie Zugang zum Internet müsse in internationalen Handelsabkommen festgeschrieben werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

Penetrator66 28. Mär 2010

Warum glauben eigentlich alle, dass Google eine Wohltätigkeitsorganisation ist? Google...

Anonymaus 26. Mär 2010

DAS würd ich so nicht sagen. Globalisierung führt zu Verdrängung, Verdränung zu...

Alternate.com 26. Mär 2010

Naja, das kann man schon so sehen ABER freie Information führt vielleicht auch zu...

Teutscher 25. Mär 2010

Der Man mach seinem Namen alle Ehre mit dieser Argumentation)) Andererseits wird da eh...

Eee 25. Mär 2010

Freu dich nicht zu früh. Die EU ist schon drauf und dran uns um sämtliche Rechte zu...


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /