FSFE ehrt Radiosender für Verwendung des freien OGG-Formats
Document-Freedom-Day-Preis 2010 wird am 31. März überreicht
Auf dem diesjährigen Document Freedom Day sollen die deutschsprachigen Radiosender Deutschlandradio und Radio Orange in Wien mit dem Document-Freedom-Day-Preis 2010 ausgezeichnet werden. Der Preis wird jährlich für den Einsatz offener Standards verliehen.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) und der Förderverein Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) haben den diesjährigen Document-Freedom-Day-Preis für die Nutzung und Förderung offener Standards in der Gesellschaft an das Deutschlandradio und den Wiener Radiosender Radio Orange verliehen. Beide stellen ihren Livestream im Internet im freien OGG-Vorbis-Format zur Verfügung. Das Deutschlandradio streamt gegenwärtig seine Programme Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.
Die Vergabe des Preises wird unter anderem damit begründet, dass "offene Standards wie Ogg-Vorbis den Datenaustausch zwischen Softwareprogrammen unterschiedlicher Autoren ermöglichen. Dies ermöglicht es Anwendern, Daten unabhängig von bestimmten Softwareherstellern mit verschiedensten Geräten und Programmen zu nutzen sowie zu übertragen."
Matthias Kirschner, Deutschlandkoordinator der FSFE, sagte: "Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten seit dem Jahr 2006 ihre Livestreams im Ogg-Format an und fungieren damit als Trendsetter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk." Der Preis wird in Form einer Torte mit der Aufschrift "rOGG on!" am 31. März im Rahmen des diesjährigen "Document Freedom Day" überreicht.
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Sandisk und Cowon können üblicherweise auch OGG/Vorbis und flac und einige andre...
Als Radio-Nutzer kenne ich die Prozesse und Software dort nicht. Daher war das mit Magix...
ogg-Streams gibt es auch bei populäreren Radios wie Technobase.fm :-)