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Nintendo 3DS: Stereoskopie durch "Parallax Barrier"?

Gerät verfügt angeblich über einen Mini-Joystick zur Spielesteuerung. Für seinen Handheld 3DS kündigt Nintendo räumliches 3D an. Jetzt gibt es Hinweise darauf, wie das funktionieren könnte: Angeblich verwendet das Gerät eine Technik von Sharp, die auch ohne Brille zwei leicht versetzte Bilder generiert.
/ Peter Steinlechner
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Laut einem Bericht der meist gut informierten japanischen Zeitung Asahi Shimbun(öffnet im neuen Fenster) will Nintendo für sein angekündigtes 3DS-Handheld das räumliche 3D mit Hilfe einer von Sharp entwickelten Bildschirmtechnik ermöglichen. Die generiert einen stereoskopischen Eindruck, indem ein Flüssigkristallgitter das Licht so umlenkt, dass jedes Auge ein leicht versetztes Bild sieht. Der Nachteil wäre, dass Spieler wenig Spielraum bei der Position haben, aus der sie auf die Displays des 3DS blicken. Die gelegentlich als Parallax Barrier(öffnet im neuen Fenster) bezeichnete Technologie ist in Japan unter anderem bei einigen Mobiltelefonen verfügbar.

Laut dem Bericht der Asahi Shimbun verwendet der 3DS etwas kleinere Bildschirme als der DS XL. Er soll über verbesserte kabellose Netzwerkmöglichkeiten und eine deutlich verlängerte Akkulaufzeit verfügen. Andere japanische Medien berichten, dass Nintendo in das Gerät eine Art Mini-Joystick einbauen möchte, und dass frühere Spekulationen über eine Bewegungssteuerung zutreffen.

Nintendo selbst hat inzwischen bestätigt, dass es weitere Informationen über den 3DS auf der E3 Mitte Juni 2010 geben wird und Besucher der Spielemesse das Gerät ausprobieren können.


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