Spieletest: Die Siedler 7 - sie wuseln wieder

Blue Byte setzt seine legendäre Aufbauspielreihe fort

Wälder und Wasserfälle, Berge und Bäche - keine andere Aufbaureihe ist so penetrant idyllisch wie Die Siedler. Mit Teil 7 will Blue Byte jetzt eine generalüberholte Traumgrafik bieten und gleichzeitig eine Reihe neuer Spielmechaniken etablieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieletest: Die Siedler 7 - sie wuseln wieder

"Liefert einen Vorrat Waffen an die Raubritterburg und Ihr werdet mit einem Siegpunkt entlohnt" - das ist ein Satz, den auch altgediente Fans der Siedler-Reihe von Blue Byte noch nicht gelesen haben. In der jüngsten Ausgabe Die Siedler 7 spielt er jedoch eine größere Rolle: Denn nur wer in den Missionen oder Multiplayerwettbewerben diese oder eine von 16 weiteren Aufgaben absolviert, sammelt Siegpunkte und zwingt seine Gegner so allmählich in die Knie.

Die Siegpunkte sind eine der wichtigeren Neuerungen gegenüber den Vorgängern. Das grundsätzliche Spielprinzip mit einer Reihe von bewährten Elementen hingegen haben die Entwickler zwar hier und da um sinnvolle Neuerungen ergänzt, aber im Grunde unverändert gelassen: Spieler erstellen - mit einem überarbeiteten Bausystem -, weiterhin Siedlungen und somit zunehmend komplexe Produktionsketten, durch die sich ein einfaches Bauernvolk allmählich zur fortgeschrittenen Zivilisation mit allerlei Errungenschaften mausert. Wer anfangs nur ein paar morsche Hütten sein Eigen nennt und sich mühsam von selbst geangeltem Fisch ernährt, kann später Prachtbauten in die Landschaft setzen und Bier, Brot und noch weit erlesenere Köstlichkeiten herstellen.

  • Per Mausrad verändert der Spieler die Ausrichtung von Gebäuden.
  • Soldaten agieren im Kampf weitgehend selbständig.
  • Das Hauptmenü erlaubt Zugriff auf Spielmodi und Optionen.
  • Längere Dialoge erzählen einen Großteil der Handlung.
  • Eine von vielen Übersichten zeigt den Stand der Verpflegung.
  • Die Karte rechts oben erlaubt schnelles Navigieren.
  • Die Prozentzahl über dem Schloss zeigt, wie lange es bis zur Übernahme dauert.
  • Ein Tutorial in den ersten Missionen erklärt die Bedienung.
  • Ein Siedler klöppelt in wenigen Augenblicken ein Gebäude zusammen.
  • Nach Missionsende darf der Spieler auf Wunsch weitersiedeln.
  • In der Taverne werden Soldaten angeheuert.
  • Eine Übersicht der Siegpunkte
  • Kurze Einblendungen erklären anfangs wichtige Spielelemente.
  • Zwei Armeen streiten um den Sieg.
Per Mausrad verändert der Spieler die Ausrichtung von Gebäuden.

Grafik und Atmosphäre hat Blue Byte sogar von Grund auf überarbeitet. Teil 7 ist deutlich weniger realistisch als der direkte Vorgänger - aber ganz so übertrieben knuddelig wie zur Mitte der Reihe geht es glücklicherweise auch nicht zu. Stattdessen sieht alles ein bisschen aus wie bei Disney, die Siedler selbst wirken wie gutgelaunte 3D-Zeichentrickfiguren.

Das eigentliche Highlight sind aber Landschaft und Städte: Insbesondere auf leistungsstarken PCs wirken die Umgebungen teils traumhaft schön. Da sind sanfte Hügelketten mit lauschigen Wäldern bewachsen, durch die Flüsse verlaufen und sich dann todesmutig einen Wasserfall hinunterstürzen, der sich dann wieder gemütlich durch eine Ortschaft schlängelt - so schön hat noch kein Siedler ausgesehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Siegpunkte fördern unterschiedliche Spielweisen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Seismoid 22. Sep 2016

Das nennt sich Fortschritt. Always-Online ist natürlich zu 110% notwendig bei diesem...

Seismoid 22. Sep 2016

Die sind mit Geld zählen beschäftigt; was juckt die der Kunde/Käufer/Spieler?

hate2luve 24. Mai 2010

Ich habe mir dieses Spiel auch mal (zwangsweise) angeschaut, da meine Frau es sich geholt...

EinExKäufer 06. Mai 2010

Die Gruppe die hinter dem Crack steckt heißt skidrow nur so nebenbei. Und es ist echt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /