• IT-Karriere:
  • Services:

Google: Partielle Anfragen für mehr Geschwindigkeit

Erweiterung des Google Data Protocol soll Webapplikationen beschleunigen

Google erweitert das Google Data Protocol um partielle Antworten und partielle Updates. Damit lässt sich die bei Anfragen an Google APIs zu übertragende Datenmenge reduzieren, was Webapplikationen schneller machen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Wenn weniger Daten über das Netzwerk übertragen werden müssen, werden Webapplikationen schneller, so die einfache Idee hinter dem, was Google "partial response" und "partial update" nennt.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  2. Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum

Wenn statt des gesamten Kalenders beispielsweise nur der Text eines Eintrages geändert wird, muss dank der Erweiterung des Google Data Protocol auch nur dieser Text übertragen werden. Das spart nicht nur Traffic, sondern senkt auch den Speicherverbrauch und die Rechenlast auf der CPU.

Dazu wird bei der Anfrage angegeben, welche Datenfelder in der Antwort enthalten sein sollen, die jeweilige Google-Schnittstelle gibt dann nur die gewählten Daten (partial response) zusammen mit den minimal notwendigen Metadaten zurück.

Das funktioniert auch andersherum: Soll die Uhrzeit eines Eintrages geändert werden, antwortet man auf die partielle Antwort des Servers mit einem partiellen Update mittels HTTP PATCH, um so die modifizierten Daten an den Server zu senden. Der Server interpretiert dann die HTTP-PATCH-Anfrage und aktualisiert nur die gesendeten Datenfelder.

Die für eine Aktion nicht benötigten Daten werden nicht übermittelt. Google führt seine Kalenderapplikation als Beispiel an: Während der volle Kalenderfeed im Test 160 KByte Daten umfasste, wurden bei der auf wenige Datenfelder beschränkten Kommunikation nur 8 KByte übertragen - 95 Prozent weniger Daten, die über die Leitung wandern müssen.

Auch wenn das in Zeiten von Breitbandanschlüssen mit 16 MBit/s und mehr wenig klingt, so macht dies bei mobilen Geräten einen spürbaren Unterschied, zumal so auch nur 8 KByte an Daten vom mobilen Endgerät verarbeitet werden müssen.

Derzeit unterstützen vier Google-APIs partielle Anfragen und Updates: das Youtube-Data-API sowie in Kombination mit der Java-Client-Bibliothek das Google-Calendar-Data-API, das Picasa-Web-Albums-Data-API und nur lesend das Sidewiki-Data-API. Weitere APIs sollen in Zukunft um entsprechende Funktionen erweitert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

touchscreen-handy 23. Mär 2010

Ich hätte gedacht, google macht das schon längst so. Als Mobiler Surfer fällt einem...

Viericks 23. Mär 2010

Sogesehen ist das aber nur eine Designschwäche der Google-API die jetzt nachträglich...


Folgen Sie uns
       


Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
Golem on Edge
Ein Sekt auf Glasfiber!

Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
  2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
  3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

Battery Day: Wie Tesla die Akkukosten halbieren will
Battery Day
Wie Tesla die Akkukosten halbieren will

Größer, billiger und vor allem viel viel mehr. Tesla konzentriert sich besonders auf bessere und schnellere Akku-Herstellung.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektromobilität Tesla will zehn Prozent an LGs Akkusparte übernehmen
  2. Drei Motoren Tesla Model S Plaid kommt in 2 Sekunden auf 100 km/h
  3. Grünheide Tesla und Gigafactory-Kritiker treffen aufeinander

Facebook, Twitter und Youtube: Propaganda, Hetze und Manipulation
Facebook, Twitter und Youtube
Propaganda, Hetze und Manipulation

Immer stärker wird im US-Wahlkampf mit Falschnachrichten, Social Bots und politischen Influencern auf Facebook, Twitter oder Youtube um Wähler gebuhlt.
Eine Analyse von Sabrina Keßler

  1. Rechtsextremismus Wie QAnon zum größten Verschwörungsmythos wurde

    •  /