Was Ping.fm noch kann
Pingen per E-Mail
Beim Verbreiten einer Nachricht via E-Mail sollte der Nutzer vorsichtshalber auf Umlaute verzichten - sie werden nicht immer richtig übertragen. In E-Mails kann der Text entweder in der Betreffzeile oder im Body stehen. Vorsicht ist beim Versenden von Bildern per E-Mail geboten - hier funktionierte Ping.fm im Test nicht einwandfrei.
Pingen vom iPhone mit der Applikation Pingle
Um Fotos zuverlässig zu posten, bedarf es derzeit noch Applikationen Dritter. Vom iPhone aus etwa funktioniert das mit der kostenpflichtigen Applikation Pingle sehr gut. Die Synchronisation mit den bei Ping.fm hinterlegten Einstellungen macht es möglich, auch unterwegs gezielt einzelne Gruppen oder nur eine Plattform anzusteuern. Die History kann auch mobil eingesehen werden. Pingle ist für 1,59 Euro in Apples App Store erhältlich.
Auch wenn Ping.fm keine hundertprozentige Trefferquote hat, kommt ihm ein wichtiger Stellenwert zu, um bei der Vielzahl der Plattformen den Überblick zu behalten. Über die History lässt sich genau nachvollziehen, welche Nachricht an welches Netzwerk weitergegeben wurde.
Ping.fm, das sich seit Januar 2010 im Besitz von Seesmic befindet, ist eine Metaanwendung, die der Kleinstaaterei der Plattformen etwas entgegensetzt. Dass jede Plattform ihre eigene Applikation an den Mann bringen will, ist verständlich, aber bei der Vielzahl der Netzwerke nicht mehr zeitgemäß. Der Nutzer sollte die Freiheit haben, über eine Applikation selbst zu entscheiden, von wo und wohin er seine Nachrichten verteilt.
Auf dem deutschen Markt funktioniert das nur deswegen nicht, weil sich Netzwerke wie Xing, WKW und auch die VZ-Gruppe abschotten. Sie lassen zwar Updates der Statusmeldung zu, doch bei Xing muss dafür ein kostenpflichtiger Pro-Account angelegt werden. Auch WKW und die VZ-Gruppe öffnen sich nur zögerlich gegenüber Drittanbietern.
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