Abo
  • Services:

Schweiz verbietet sogenannte Killerspiele

Protest von Computerspielern erfolglos

Der Ständerat der Schweiz hat die Gesetzesinitiative der Politikerin Evi Allemann angenommen: Sogenannte Killerspiele werden verboten. Außerdem wird ein System mit verbindlichen Altersfreigaben eingeführt.

Artikel veröffentlicht am ,
Evi Allemann
Evi Allemann

"Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine gesetzliche Grundlage vorzulegen, die es erlaubt, die Herstellung, das Anpreisen, die Einfuhr, den Verkauf und die Weitergabe von Spielprogrammen zu verbieten, in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen", heißt es in Gesetzesinitiative 09.3422, die der Schweizer Ständerat am 18. März 2010 angenommen hat. Damit ist der Bundesrat des Landes beauftragt, sogenannte Killerspiele zu verbieten.

Stellenmarkt
  1. SHW Automotive GmbH, Aalen, Bad Schussenried
  2. BWI GmbH, Bonn, Köln

Wie weit die tatsächlichen Folgen des Gesetzes reichen, ist noch nicht abzusehen. Initiatorin Evi Allemann, die für die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) im Nationalrat sitzt, will, dass ein absolutes Verbot nur für einzelne Spiele gilt. "Es wird sich wohl um etwa ein Dutzend Games handeln, wie in Deutschland, wo beispielsweise Mortal Kombat und Manhunt verboten sind, nicht aber Counter-Strike", sagte sie im Gespräch mit der Schweizer Zeitung 20 Minuten Online. Allemann hält das Verbot für nötig, weil sie es für nachgewiesen hält, dass "ein exzessiver Konsum von Actiongames einen Einfluss auf das Aggressionspotenzial hat."

In einer zweiten Initiative 07.3870 verlangt der Rat ein Gesetz, das ein verbindliches System zur Altersfreigabe fordert. Es soll sich an Pan European Game Information (Pegi) orientieren, das in einigen Ländern der EU verwendet wird und als weniger strikt gilt als beispielsweise das deutsche USK-System.

Computerspieler hatten bis zuletzt gegen das Spieleverbot protestiert. Unter anderem in Form einer Onlinepetition, der allerdings kein sehr großer Erfolg beschieden war.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. 31,49€
  3. 4,99€
  4. 46,99€ (Release 19.10.)

Pleasedontkillme 11. Apr 2010

Stimmt skandal!!! ...sollte man verbieten!

Me, I am 24. Mär 2010

Was Ja? Und was ist Blödsinn? Natürlich muss man bei sich selbst anfangen, mach ich ja...

d3wd 24. Mär 2010

Ich glaube Hooligans und Crackercrews denken auch so. d3wd

d3wd 24. Mär 2010

Nunja - aber wenn du z.B. eine Playstation 3 in dein Auto einbaust und damit der King...

ries21l 23. Mär 2010

google ranking test ries21l ries21l ries21l ries21l ries21l ries21l ries21lries21l...


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /