Objektiv-Sensormodule der Ricoh GRX stellen schneller scharf

Firmware v1.07 mit neuem Autofokusmodus

Ricoh hat für die Digitalkamera GRX und die bisher erhältlichen Sensor-Objektiv-Kombinationen A12 und S10 eine neue Firmware vorgestellt, die den objektverfolgenden Autofokus beschleunigen soll.

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Objektiv-Sensormodule der Ricoh GRX stellen schneller scharf

Die Ricoh GRX ist eine Spezialausgabe einer Hybridkamera. Sie besitzt auswechselbare Objektive. Doch in den Modulen sind auch noch die Bildsensoren fest eingebaut, so dass der Anwender praktisch eine neue Kamera zusammensetzen kann. Für die aktuellen Objektiv-Sensor-Kombinationen hat Ricoh nun ein Firmwareupdate vorgestellt, das die beiden Module und den Kamerarumpf auf Version 1.07 bringt.

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Das A12-Modul mit 2,5/50 mm Macro kann nun zwischen zwei Autofokusmodi umgeschaltet werden, wobei QK-AF (für Quick Autofokus) die Scharfstellung nicht mehr auf dem Kamerarumpfdisplay anzeigt. Dadurch wird der Autofokus schneller. Außerdem wurden der Weißabgleich und die Genauigkeit des Autofokus optimiert. Beim Modul S10 2,5-4,4/24-72 mm VC wurde der Autofokus ebenfalls verbessert.

Der Kamerarumpf, in dem auch die Speicherkarte steckt, schreibt nun die richtigen Nachschärfungsangaben in das EXIF-Datenfeld der Bilder. Außerdem hat Ricoh einen Fehler beim Schreiben von Rohdaten behoben, der bei langen Belichtungszeiten entstand.

Das Objektiv mit einer Kleinbildbrennweite von 24 bis 72 mm und Anfangsblendenöffnungen von F2,5 und 4,4 arbeitet zwischen ISO 100 und 3.200. Der eingebaute 10-Megapixel-Sensor im Format 1/1,7 Zoll erinnert eher an typische Kompaktkameras und ist mechanisch gelagert, um Verwacklungen vorzubeugen. Er erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von 1,6 Bildern pro Sekunde.

Das zweite Kameramodul ist eine Festbrennweite. Umgerechnet auf das 35-mm-Kleinbildformat liegt die Brennweite bei 50 mm. Die Anfangsblendenöffnung gibt Ricoh mit F2,5 an. Das auch als Makro nutzbare Objektiv ist mit einem CMOS-Sensor im Format 23,6 x 15,7 mm (APS-C) ausgestattet und erreicht eine Auflösung von 12,3 Megapixeln. Es kann Videos mit einer Auflösung von 720p und 24 Bildern pro Sekunde drehen. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 200 bis 3.200.

Das Zoom kostet rund 370 Euro, das Makro wird für 670 Euro verkauft. Zusammen mit dem Kameramodul für 460 Euro ergeben sich Systempreise von 830 und 1.130 Euro.

Wer beide Objektiv-Sensor-Module besitzt, muss sie separat aktualisieren. Die genaue Vorgehensweise für die Firmwareänderung hat Ricoh auf seiner GXR-Website ausführlich beschrieben.

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