GM: Die ganze Windschutzscheibe als Head-Up-Display

Die von General Motors (GM) zusammen mit einigen Universitäten entwickelte Technik sammelt mit einer Reihe von Fahrzeugsensoren und Kameras Daten, um anschließend Daten in das Gesichtsfeld des Fahrers zu projizieren. Dabei werden ultraviolette Laser genutzt, um die Informationen auf die gesamte Windscheibe zu projizieren.

Es wird also die gesamte Windschutzscheibe als Projektionsfläche genutzt, nicht nur kleine Teile, wie dies bei aktuellen Systemen der Automobilindustrie der Fall ist. Dazu wird die Windschutzscheibe mit einer transparenten Phosphorschicht versehen, die sichtbares Licht emittiert, wenn ein Laserstrahl sie trifft. Das soll neue Anwendungen ermöglichen, beispielsweise das Einbinden von Nachtsichtsystemen, deren Bilder ins Sichtfeld des Fahrers projiziert werden.
Bei einer Fahrt im Nebel kann das System beispielsweise die Straßenränder mittels Infrarot erkennen und markieren, um so den für den Fahrer nicht sichtbaren Straßenverlauf anzuzeigen.
Konkrete Pläne für Fahrzeugmodelle mit einem solchen HUD, das die ganze Windschutzscheibe als Projektionsfläche nutzt, hat GM noch nicht. Einige der verwendeten Techniken können aber schon sehr bald in Fahrzeugen zu finden sein.



