Google Chrome 4.1 übersetzt Webseiten

Datenschutzfunktionen erweitert, keine eindeutige ID mehr

Bislang gab es die Übersetzungsfunktion von Google nur in der Beta und der Entwicklerversion, nicht aber in der stabilen 4er Version des Browsers. Das hat sich mit Google Chrome 4.1.249.1036 geändert. Außerdem bietet Google den Browser ohne die oft kritisierte eindeutige ID an.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Chrome 4.1 übersetzt Webseiten

Die neue Chrome-4-Version bietet automatisch eine Übersetzungshilfe an, wenn der Benutzer eine Website ansteuert, die nicht in der Sprache geschrieben wurde, die der gewählten Browsersprache entspricht. Der Browser versucht, die Sprache zu identifizieren und blendet eine Informationsleiste ein, mit der die Übersetzung gestartet werden kann. Auf Wunsch können Webseiten mit ausgewählten Sprachen automatisch übersetzt werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    HAURATON GmbH & Co. KG, Rastatt
  2. Spezialist:in Datenbanken (Ingenieur:in / Architekt:in / Bauinformatiker:in)
    Viebrockhaus AG, Harsefeld
Detailsuche

Chrome bedient sich der Google-Translate-Funktion, die seit Jahren eingegebene Texte oder URLs übersetzt. 52 Sprachen werden derzeit unterstützt. Die Spracherkennung findet lokal statt, betonte Google in einem Blogbeitrag.

Außerdem zogen neue Datenschutzfunktionen in die stabile 4er Version von Chrome ein. Der Nutzer kann nun entscheiden, welche Websites keine Cookies setzen dürfen, Pop-ups öffnen oder Javascript ausführen sollen. Dabei können Whitelists definiert werden, die festlegen, dass nur die aufgeführten Seiten bestimmte Funktionen nutzen dürfen. Zudem können Nutzer die Software so einstellen, dass sie Cookies nach jeder Session löscht.

Die bislang von Chrome bei Updates übermittelte eindeutige ID schafft Google mit der neuen Version ab. Google hatte bisher betont, die bei Chrome genutzte ID werde nicht mit Nutzerdaten verknüpft. Sie werde lediglich genutzt, um die Zahl der Chrome-Nutzer zu zählen. Darauf aber wird Google in Zukunft verzichten. Es setzt stattdessen auf neue Algorithmen, mit denen sich die Zahl der Nutzer recht präzise schätzen lässt.

Ganz ohne ID kommt Google aber nicht aus. Zu Marketingzwecken wird es weiterhin eine Browserkennung geben, aber nur in Versionen von Chrome, die über Googles Vermarktungspartner angeboten werden. Diese Kennung ist zudem nicht auf einzelne Nutzer bezogen, sondern sie ist über mehrere Nutzer hinweg identisch. Denn diese Information dient nur dazu, Googles Vermarktungspartner zu vergüten. Wer Chrome direkt bei Google herunterlädt, soll in Zukunft einen Browser ganz ohne eindeutige ID oder Browserkennung erhalten, verspricht das Unternehmen.

Die neue Chrome-Version 4.1.249.1036 steht ab sofort für Windows unter google.com/chrome zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Luftsicherheit
Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.

Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
Artikel
  1. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".

  2. VW ID.4 im Test: Schön brav
    VW ID.4 im Test
    Schön brav

    Eine Rakete ist der ID.4 nicht. Dafür bietet das neue E-Auto von VW viel Platz, hält Spur und Geschwindigkeit - und einmal geht es sogar sportlich in die Kurve.
    Ein Test von Werner Pluta

  3. Kryptowährung: Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt
    Kryptowährung
    Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt

    3.000 Ether kaufte ein Paar 2014. Doch den Schlüssel zum Wallet will es nie erhalten haben. Jetzt sammeln die beiden Geld, um Ethereum zu verklagen.

minh 02. Jan 2014

Was aknn ich tun wenn ich aber auf "Englisch immer übersetzen" gedrückt habe?

Michael M 02. Jun 2010

Guten Tag, der Browser versucht, die Sprache zu identifizieren. Wie macht er das? Meine...

m6T 18. Mär 2010

Eigentlich müsste es kwt, d.h. kein weiterer Text heißen.

DuRöhre 18. Mär 2010

Blickt da noch jemand durch? Ich kann die einzelnen Kommentare nicht auseinanderhalten...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Lenovo & Razer) • Tag der Freundschaft bei Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Razer Deathadder V2 Pro Gaming-Maus 95€ • Alternate-Deals (u. a. Kingston 16GB Kit DDR4-3200MHz 81,90€) • Razer Kraken X Gaming-Headset 44€ [Werbung]
    •  /