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Google Chrome 4.1 übersetzt Webseiten

Datenschutzfunktionen erweitert, keine eindeutige ID mehr. Bislang gab es die Übersetzungsfunktion von Google nur in der Beta und der Entwicklerversion, nicht aber in der stabilen 4er Version des Browsers. Das hat sich mit Google Chrome 4.1.249.1036 geändert. Außerdem bietet Google den Browser ohne die oft kritisierte eindeutige ID an.
/ Andreas Donath
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Die neue Chrome-4-Version bietet automatisch eine Übersetzungshilfe an, wenn der Benutzer eine Website ansteuert, die nicht in der Sprache geschrieben wurde, die der gewählten Browsersprache(öffnet im neuen Fenster) entspricht. Der Browser versucht, die Sprache zu identifizieren und blendet eine Informationsleiste ein, mit der die Übersetzung gestartet werden kann. Auf Wunsch können Webseiten mit ausgewählten Sprachen automatisch übersetzt werden.

Chrome bedient sich der Google- Translate-Funktion(öffnet im neuen Fenster) , die seit Jahren eingegebene Texte oder URLs übersetzt. 52 Sprachen werden derzeit unterstützt. Die Spracherkennung findet lokal statt, betonte Google in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) .

Google Chrome 4.1 mit Übersetzungsfunktion
Google Chrome 4.1 mit Übersetzungsfunktion (01:30)

Außerdem zogen neue Datenschutzfunktionen in die stabile 4er Version von Chrome ein. Der Nutzer kann nun entscheiden, welche Websites keine Cookies setzen dürfen, Pop-ups öffnen oder Javascript ausführen sollen. Dabei können Whitelists definiert werden, die festlegen, dass nur die aufgeführten Seiten bestimmte Funktionen nutzen dürfen. Zudem können Nutzer die Software so einstellen, dass sie Cookies nach jeder Session löscht.

Die bislang von Chrome bei Updates übermittelte eindeutige ID schafft Google mit der neuen Version ab. Google hatte bisher betont, die bei Chrome genutzte ID werde nicht mit Nutzerdaten verknüpft. Sie werde lediglich genutzt, um die Zahl der Chrome-Nutzer zu zählen. Darauf aber wird Google in Zukunft verzichten. Es setzt stattdessen auf neue Algorithmen, mit denen sich die Zahl der Nutzer recht präzise schätzen lässt.

Ganz ohne ID kommt Google aber nicht aus. Zu Marketingzwecken wird es weiterhin eine Browserkennung geben, aber nur in Versionen von Chrome, die über Googles Vermarktungspartner angeboten werden. Diese Kennung ist zudem nicht auf einzelne Nutzer bezogen, sondern sie ist über mehrere Nutzer hinweg identisch. Denn diese Information dient nur dazu, Googles Vermarktungspartner zu vergüten. Wer Chrome direkt bei Google herunterlädt, soll in Zukunft einen Browser ganz ohne eindeutige ID oder Browserkennung erhalten, verspricht das Unternehmen.

Die neue Chrome-Version 4.1.249.1036 steht ab sofort für Windows unter google.com/chrome(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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