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4-way SLI mit vier Grafikkarten

Mit dem SR-2 klappt das, in Nvidia-Nomenklatur ist das dann "4-way SLI". Nötig ist dafür laut Nvidia eine Lizenz samt der PCIe-Multiplexer nForce-200, die EVGA im Datenblatt (PDF) des Boards bisher nicht erwähnt. Zwei müssten aber verbaut sein, um die nötigen PCI-Express-Lanes bereitzustellen.

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Sollen nicht nur Grafikkarten, sondern beispielsweise auch mehrere Karten für 10-Gigabit-Ethernet betrieben werden, so lassen sich sechs der Slots des SR-2 auch mit je acht Lanes verwenden, der siebte bietet dann nur PCIe x1. Die Onboard-Controller für Gigabit-Ethernet stammen von Marvell und sind doppelt ausgeführt. Sechs Grafikkarten mit PCIe x8 sind auch möglich, was aber bisher höchstens einige Rechenanwendungen (GPGPU) unterstützen.

  • EVGA SR-2 'Classified'
  • Zwei Sockel für Xeons und sieben x16-Slots
  • Rückseite des Mainboard-Monsters
  • Sieben Slots und ein Lüfter für den Chipsatz
  • EVGA SR-2 'Classified'
  • EVGA SR-2 'Classified'
  • HPXT ist rund ein Drittel größer als ATX. (Bild: EVGA)
HPXT ist rund ein Drittel größer als ATX. (Bild: EVGA)

Marvell steuert auch den Chip für 6-GBit-SATA mit zwei Ports bei, sechs weitere Anschlüsse für 3-GBit-SATA stellt Intels Southbridge ICH10R, ebenso wie zehn USB-2.0-Ports. Für USB 3.0 gibt es den üblichen Controller von NEC mit zwei Anschlüssen, ein weiterer Baustein von JMicron steuert zwei eSATA-Ports bei.

Rückseite des Mainboard-Monsters
Rückseite des Mainboard-Monsters
Für starke Übertaktungen stellt EVGA nicht nur die entsprechenden Funktionen im BIOS zur Verfügung, was bei Workstation-Boards sonst nicht zu finden ist. Es gibt neben einer starken Stromversorgung für die Sockel auch mitgelieferte Tools, die unter Windows laufen, sowie Messpunkte für Spannungen direkt auf dem Mainboard. Mit einem Multimeter lässt sich so prüfen, ob die Einstellungen auch an den gewünschten Bussen und Bausteinen ankommen.

Mit zwei CPU-Sockeln und sieben PEG-Slots kommt das SR-2 nicht mehr mit dem Platz aus, den der ATX-Formfaktor bietet. Das Board ist im Workstation-Format HPXT ausgeführt und 381 x 345 Millimeter (15 x 13,6 Zoll) groß. Der Formfaktor ist so selten, dass er auch nicht auf der von Intel gesponserten Webseite formfactors.org zu finden ist.

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  • Rückseite des Mainboard-Monsters
  • Sieben Slots und ein Lüfter für den Chipsatz
  • EVGA SR-2 'Classified'
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  • HPXT ist rund ein Drittel größer als ATX. (Bild: EVGA)
HPXT ist rund ein Drittel größer als ATX. (Bild: EVGA)

Laut EVGA passt das SR-2 aber auch in ATX-Gehäuse, wenn diese nicht nur besonders tief sind - das ist wegen der langen Grafikkarten bei vielen Übertakter-Cases der Fall -, sondern auch so hoch, dass sie neun Slots für Steckkarten bereithalten. Neun deshalb, weil die Slots des EVGA-Boards nicht wie bei ATX üblich direkt neben dem Anschlussfeld beginnen, sondern zwei Einheiten weiter. Im Forum der Webseite des Herstellers gibt es auch einen Thread, in dem passende Gehäuse diskutiert werden.

In den USA wird das SR-2 bereits für 599 US-Dollar plus örtlicher Steuern von EVGA direkt verkauft, ein Euro-Preis ist noch nicht bekannt. Das passende Netzteil, ebenfalls SR-2 genannt, hat der Hersteller auch im Angebot - es kommt auf eine Nennleistung von 1,2 Kilowatt.

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 Tuning-Mainboard für zwölf Kerne und sechs Grafikkarten
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Johnny Cache 30. Okt 2013

Wenn eine schnelle Katze schon über drei Jahre für eine Antwort braucht möchte ich...

Ortofon 07. Sep 2010

Schau an, der ehemalige Kollege StM und seine LSXen! Und? Wann gibt's mal wieder ne...

spanther 20. Mär 2010

Das freut! *g* Immerhin kann dich jetzt niemand mehr faken und das bedeutet ja auch...

Trollentlarver 19. Mär 2010

Genau deswegen, ihr tut immer so als MS würde die Aktionäre um ihr Geld prellen, weil...

Johnny Cache 19. Mär 2010

Das wäre dann wohl ein ja, ja und ja. ;) Potzblitz, ein Buchhalter der nicht mal...


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