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Anhörung im US-Senat wegen Schülerüberwachung per Webcam

Neues Bundesgesetz könnte erlassen werden

Im US-Senat wird es im Falle einer möglichen Bespitzelung von Schülern per Webcam in Pennsylvania eine Anhörung geben. Der Skandal im Highschool-Bezirk Lower Merion School wird einen Unterausschuss des Senats beschäftigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Senator Arlen Specter
Senator Arlen Specter

Senator Arlen Specter von den US-Demokraten hat das Thema Webcam-Überwachung von Kindern im US-Unterausschuss für Gewalt- und Drogendelikte am 29. März 2010 auf die Tagesordnung gesetzt. Das berichtet die Tageszeitung Philadelphia Inquirer. Specter, der Vorsitzender des Unterausschusses ist, sagte: "Es geht um heimliches Abhören. Von den Menschen unbemerkt standen ihre Bewegungen und Aktivitäten unter Überwachung. Die Sache wird vor Gericht in einer Zivilklage behandelt und vom FBI untersucht. Es ist eine Frage, ob wir die Bundesgesetzgebung dem technologischen Fortschritt anpassen müssen."

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Eltern klagen gegen die Schulleitung des Bezirks Lower Merion School, weil Schülernotebooks als Überwachungskameras eingesetzt worden sein sollen. Die Webcams in den 1.800 Macbooks, die an die Schüler ausgegeben wurden, waren für die IT-Abteilung der Schulleitungen aus der Ferne aktivierbar, so der Vorwurf von Michael und Holly Robbins, deren 15-jähriger Sohn Blake auf die Harriton High School geht. Er erhielt im November 2009 einen Verweis wegen "ungebührlichen Verhaltens in seiner Wohnung". Dabei wurde ein Bild vorgelegt, das von seinem Macbook aufgenommen wurde.

Christopher McGinley, Superintendent der Schule, verteidigte das Vorgehen. Es handele sich um ein Sicherheitstool, das ausschließlich im Falle eines Diebstahls Aufnahmen des Nutzers und Screenshots erstellen könne.

Der Robbins-Sohn habe Süßigkeiten der Marke Mike & Ike gegessen, was die Schulleitung als Drogenkonsum missdeutet habe. Das Macbook des Jungen war aber nie als gestohlen oder verloren gemeldet worden.

Ein Gericht hatte angeordnet, dass die Schulen die Kameraüberwachung nicht mehr einsetzten dürfen. Anfang März 2010 wurden zwei Beschäftigte der IT-Abteilung der Schulen zwangsbeurlaubt. Die Polizei beschlagnahmte Aufnahmen, die mit den Webcams gemacht worden waren. Anwalt Charles Mandracchia, der eine der Beschuldigten vertritt, erklärte, dass die Bilder auf einer internen Website angezeigt wurden. Die Macbooks hätten alle 15 Minuten Bilder gemacht und übermittelt. Dafür kam die Software LANRev von Absolute Software zum Einsatz.



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VonDerLeyenÜber... 17. Mär 2010

Um das mal aufzugreifen: Da ist dann doch sicherlich einiges an Kinderpornografie...

webcam1984 17. Mär 2010

Nein Herr Senator, das ist nicht die Frage. Vielmehr sollte die Frage sein wie man die...


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